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Archiv für den Monat Juli 2009

Wiedermal Windhoek (zum letzten Mal…)

geschrieben am 11. Juli 2009 um 02:20 von jonasinafrika

Montag, 06.07.2009
Heute waren wir in der Stadt. Haben in der Post nach einem Brief (den wir erwarten) gefragt und waren im Internetcafe. Mit „Uli’s Service“ habe ich auf morgen abgemacht, um ein paar Arbeiten am Auto zu erledigen

Dienstag, 07.07.2009
Heute war ich um halb acht auf dem Weg zu Uli’s und verbrachte dann fast den ganzen Tag in der Werkstatt. Haben die rechte, hintere Trommelbremse repariert (Stift der Andruckfeder ist gebrochen); Differentialöle gewechselt (im Hinteren war Wasser drin), Drainagelöcher im Werkzeugkasten der Stossstange gebohrt (ist bei der langen Wasserdurchfahrt vollgelaufen), abgeschmiert und neue Schliesszylinder an Fahrer- und Beifahrertür montiert (das dauerte…). Um drei konnte ich endlich zurück ins „Box“, wo Xenia den ganzen Tag mit Wäsche (hier hats eine Waschmaschine) und ihren Blogs beschäftigt war.
Zum Nachtessen waren wir in Joe’s Bierhaus. Die Filets (Strauss, Springbock und Oryx) waren prima.
Peter und Marcia sind heute doch noch losgekommen…

Mittwoch, 08.07.2009
Und wieder zur Post – Brief ist noch nicht da…
Auf der Deutschen Botschaft haben wir Xenia‘s neuen Pass geholt. Dann waren wir im Craft Centre und im Internetcafe. Abends haben wir, wie jeden Abend, mit anderen Reisenden im „Box“ gequatscht.

Donnerstag, 09.07.2009
Ruhetag – den ganzen Tag nur rumgesessen und gelesen. Xenia hat an ihren Blogs gearbeitet.

Freitag, 10.07.2009
Nach einem gemütlichen Morgen sind wir wieder mal zur Post gelaufen. Nach einigem nachbohren, haben sie meinen Brief endlich gefunden, nach dem es hiess, er sei noch nicht mal in Südafrika eingetroffen (klar, er kam direkt, und nicht über Johannesburg…).
Das sind wir gleich feiern gegangen – natürlich wieder mal Kaffee und Kuchen.
Nachher haben wir noch rasch eingekauft und sind zurück ins „Box“. Hier wird nun gepackt, damit wir morgen nach Süden (Sossusvlei, Lüderitz, Fish River Canyon und dann endlich Südafrika) aufbrechen können.

 

Und noch mehr Safari

geschrieben am 7. Juli 2009 um 05:20 von jonasinafrika


Neue Fotos in den Alben Botswana und Namibia!


Mittwoch, 01.07.2009, 155 km
Heute sind wir in den Etosha NP gefahren. Wir sind ohne Reservation einfach mal zum „Namutoni-Camp“ gefahren und haben dort nachgefragt, obs freie Plätze hat zum campen. Wir hatten Glück, es hat freie Plätze. In den beiden anderen Camps ist leider alles ausgebucht, so bleiben wir halt hier im östlichen Teil des Parks. Am Nachmittag sind wir etwas im Camp rum spaziert. Wir haben das Wasserloch und das Fort besucht und sind dann noch die „Fisher-Pan“ – Runde gefahren. Wir sahen viele Giraffen und drei Spitzmaulnashörner. Und natürlich viele Schwarznasenimpalas und Springböcke.
Donnerstag, 02.07.2009, 217 km
Heute war „Gamedrive“-Tag (Gamedrive ist eine Safarifahrt). Wir sind der Etoshapfanne (eine Salzpfanne) entlang bis zum „Halali-Camp“ gefahren und dann über die südlichste Route zurück zum „Namutoni“-Camp. Hier gabs vor allem in der Nähe vom „Namutoni“-Camp viele Tiere zu sehen. Freitag, 03.07.2009, 262 km
Heute haben wir ausgeschlafen und sind dann zurück nach Tsumeb ins „Mousebird“. Da wir noch viel Zeit hatten, sind wir noch rasch den „Hoba-Meteoriten“ anschauen gefahren:Samstag, 04.07.2009, 334 km
Eigentlich wollten wir heute in die „Gamkarab-Cave“. Dort hat aber niemand das Farmtor aufgemacht (die wollen scheinbar keine Besucher – eine Kanadische Familie hat sogar geemailt, angerufen und vor dem Tor gehupt, aber auch sie konten die Höhle nicht besuchen). Also sind wir nach Outjo in die Bäckerei (da gabs Kaffee und Kuchen) und nachher Richtung Windhoek weitergefahren. Unterwegs haben wir die „Hohenfels Camp Site“ im GPS gefunden und entschieden dort zu campen. Gleich bei der Ankunft auf der Farm (zu der das Camp gehört) wurden wir von Alex (einem in Baden AG aufgewachsenen Schweizer) begrüsst und eingewiesen. Hier trafen wir auch den gelben Unimog der Holländer, welche so lange in Luanda fest sassen. Sie haben den Unimog schlussendlich auf einem LKW nach Namibia geschafft, da es in Angola keine Ersatzteile gab…

Sonntag, 05.07.2009, 237 km
Heute gings die restliche Strecke nach Windhoek, wo wir diesmal im „Cardboard Box“ absteigen. Marcia und Peter sind immer noch hier, aber nun ist ihr Auto ein echtes Campingmobil. Sie sind abfahrbereit und werden nun auch noch Namibia entdecken.
Abends hat Marcia für alle Dauergäste und uns (wir waren 9 Personen) Braai gemacht und mit den Overlandern, die auch heute kamen, gabs eine schöne Lagerfeuernacht (mit Gitarre, Gesang und viel Spass).

 

Fuer Nico

geschrieben am 4. Juli 2009 um 07:20 von jonasinafrika

Nico,
Diese Fotos sind ganz speziell für Dich:
Ein grosser Haufen… Und sein Verursacher

Ich wünsche Dir, Nico, und natürlich allen anderen Eishockeyanern vom EHC Aarau schöne Sommerferien.

(Nico hat mir so oft gesagt, dass ich ein solches Foto machen müsse, dass ich nicht darum rum komme, es ihm hier endlich zu zeigen…)

 

Moremi und Chobe National Parks

geschrieben am 1. Juli 2009 um 09:20 von jonasinafrika

Dienstag, 23.06.2009, 108 km
Heute sind wir erst mal zum Southgate des Moremi NP gefahren, um zu fragen, ob man da campen kann. Das ist aber nur im Park möglich, und weil unser Ticket erst ab morgen gültig ist, mussten wir zum letzten Camping vor dem Park zurück fahren. So haben wir im „Kazikini Community Camp“ (ca. 25 km vor dem NP) übernachtet. Abends haben wir lange
den Zwergmangusten, Ockerfusshörnchen und Vögeln zugeschaut. Mittwoch, 24.06.2009, 210 km
Wir sind heute früh (05.00 Uhr) aufgestanden, damit wir bei Parköffnung gleich in den Moremi NP rein können. Am Gate haben wir noch „Die Liechtensteiner“ getroffen. Ein Pärchen, von welchem wir auf der ganzen Reise immer wieder gehört haben. Sie sind mit einem alten Toyota 4Runner nach Westafrika losgefahren und dann einfach immer weiter gefahren, weil es ihnen so gut gefiel…
Im Park haben wir dann nicht so viele Tiere gesehen wie erwartet, aber es gab doch einige schöne Bilder: Nach dem Moremi (es hat noch viel Wasser und so gibt’s viele Wasserdurchfahrten) fuhren wir dem Kwai-River entlang, um zum Chobe NP zu kommen. Da sahen wir sehr viele Tiere: Unterwegs hielt uns ein amerikanisches Pärchen (mit einem Mietgeländewagen) an, und fragte, ob sie uns zum Chobe folgen könnten, sie waren sich mit der Route nicht sicher (und vermutlich auch mit den gröberen Wasserdurchfahrten überfordert). Wir bildeten also einen kleinen Konvoi und fuhren bis kurz nach dem Mahabe Gate zusammen. Dann liessen wir sie vor und assen erst mal gemütlich zMittag. Die Fahrt nach Savuti war eher langweilige Weichsandfahrerei und kurz vor dem Ziel überholten wir die Amis wieder, da sie am Holzsammeln waren (fürs abendliche Grillfeuer). Im Savuticamp kochten wir rasch und fielen dann müde ins Bett.

Donnerstag, 25.06.2009, 187 km
Nach der kurzen gestrigen Nacht sind wir heute nicht ganz so früh aufgestanden. Wir haben rasch Kaffeewasser gekocht und sind dann zu einem Wasserloch gefahren, um dort im Auto zu frühstücken und dabei Tiere zu beobachten. Ausser einem Schwarm Perlhühner kamen allerdings keine Tiere vorbei…
Anschliessend fuhren wir auf der Sandpiste weiter Richtung Kasane. Tiere gabs fast keine zu sehen. Von Ngoma nach Kasane haben wir die Transitstrasse genommen und sind nach kurzem Einkaufen in der „Kubu Lodge“ gelandet. Erst waren wir ganz alleine auf dem Camping und wir haben uns auf eine ruhige Nacht gefreut, doch dann fielen ca. 22 Teenager mit ihren Lehrern ein und vorbei wars mit der Nachtruhe.

Freitag, 26.06.2009
Nach dem die Horde Südafrikaner weg waren haben (zwischen fünf und sechs am Morgen) haben wir ausgeschlafen und sind dann in die Stadt zum einkaufen. Auf dem Parkplatz vor dem Spar hat dann jemand versucht unsere Beifahrertür mit Gewalt zu öffnen (der Schlosszylinder ist nun defekt) aber er wurde vermutlich gestört, bevor er im Auto drin war, denn es fehlt nix. Die Tür lässt sich nun nur noch von innen auf- und zuschliessen.
Beim Gate zur Chobe River Front haben wir noch den Eintritt für morgen geholt (Camps im Park sind leider alle ausgebucht weil in SA nun Ferien sind) und sind zurück zur Lodge. Dort wollte man uns nicht alleine auf dem Camp-Areal stehen lassen und bot uns ein Rondavel (Rundhütte mit Dusche und WC) an. Da wir nix dafür bezahlen mussten, nahmen wir natürlich dankend an und schliefen darum wieder mal drinnen. Samstag, 27.06.2009, 130 km
Nach einem guten Frühstück in der Lodge (das mussten wir dann doch bezahlen) fuhren wir an die Chobe River Front (nördlichster Teil des Chobe NP). Dort sind wir den ganzen Tag rumgefahren und sahen viele Tiere:
Abends waren wir dann nicht mehr alleine auf dem Camping und wir schliefen wieder im Auto.

Sonntag, 28.06.2009, 275 km
Heute haben wir zusammengepackt und sind über die Transitstrecke nach Namibia zurück gefahren. An der Grenze machten wir erste Bekanntschaft mit der „Schuhdesinfektion“, welche wir in den nächsten Tagen noch ein paar Mal machen dürfen: Man muss mit allen Schuhen (zumindest mit denen, welche der Kontrolleur im Auto sieht) auf einen mit Chlor getränkten Teppich stehen. Das ist zur Eingrenzung der Maul- und Klauenseuche.
Über Katima Mulilo sind wir heute nach Kongolo gefahren. Unterwegs haben wir Gerhard und Micha (Buschtaxi mit Wü-Kennzeichen) getroffen. Sie sind für ein Jahr im südlichen und östlichen Afrika unterwegs. Eigentlich wollten wir zum „Kubunyana Community Camp“. Aber das ist vom Wasser abgeschnitten und geschlossen. Wir merkten das aber erst, als die zweite Wasserdurchfahrt immer tiefer wurde und kein Ende nehmen wollte. Also Rückwärtsgang rein und zurück ans „Trockene“. Leider erwies sich die erstbeste Stelle zum Wenden als sehr weicher Tiefsandplatz und schon steckten wir mit allen vier Rädern im Schlamm. Also Schaufel, Sandbleche und HiLift raus und Auto geborgen: Linus, ein zufällig anwesender Einheimischer, half dann tatkräftig mit und so waren wir nach ca. einer Stunde wieder auf festem Boden. Wir bedankten uns bei unserem Helfer (und geben ihm etwas Geld) und er zeigte uns den Weg zur nächsten Lodge mit Campmöglichkeit.
Da die Zufahrt zur „Mazambala Island Lodge“ auch unter Wasser steht, gibt es eine schöne Offroadumleitung zum Camping. Wir schafften es dann gerade noch vor Dunkelheit zum Camp und genossen die warme Dusche natürlich sehr.
(Man beachte die Wasserlinie…)

Montag, 29.06.2009, 405 km
Heute gabs einen ziemlichen Roadtrip durch den Caprivi-Zipfel. Wir sind bis Rundu durchgefahren und haben uns hier in der Tambuti Lodge zum campen hingestellt. Der „Lonely Planet“ Reiseführer ist auch hier mal wieder völlig veraltet (ist eigentlich die neuste Ausgabe) und so ist nix mit Schweizer Lodgebesitzer und Küche. Schade, kochen wir halt selber…

Dienstag, 30.06.2009, 385 km
Und noch ein Roadtrip – Alles auf Teerstrasse bis nach Tsumeb. In Grootfontein haben wir noch die, im „Lonely Planet“ Reiseführer abgegebene, Konditorei gesucht (wir wollten Kaffee und Kuchen), aber die scheints auch nicht mehr zu geben. So sind wir halt in Tsumeb ins „Etosha Cafe and Biergarten“. Da gabs dann doch noch Kuchen.
Wir haben uns hier im „Mousebird Bachpackers“ einquartiert. Ein sehr empfehlenswertes BP.