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Ungarn und Heimfahrt

geschrieben am 20. März 2010 um 18:20 von jonasinafrika

Fotoalben Ungarn und Österreich sind online (das sind die letzten Bilder…)!

Samstag, 13.03.2010, 436 km

Jürg ging am Morgen noch rasch Mitbringsel für unsere Ungarischen Gastgeber einkaufen und nachher machten wir uns auf den Weg Richtung Westen. Die Strassen waren teils sehr löchrig und es hatte recht viel LKW Verkehr. Kurz vor der Grenze tauschten wir Geld und den Grenzern mussten wir nur rasch unsere ID zeigen. Die Vignette für Ungarn kauften wir in einem kleinen Office beim Zoll. Der Camping in Mako hatte leider Winterpause und so fuhren wir über Szeged hinaus bis nach Kiskunmaisha. Dort hats einen Camping vom Thermalbad, welcher ganzjährig geöffnet hat. Im „Jonathermal“ sind wir dann zum Nachtbaden (jeweils Fr und Sa von 19.30 – 24.00 Uhr) und haben spät zNacht gegessen. Es war ein langer Tag und ich schlief sehr gut (wiedermal im eigenen Bett).

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Sonntag, 14.03.2010, km

Heute sind wir nach Budapest gefahren. In Kecskemet gabs noch einen Stadtbummel und Kaffe und Kuchen.

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In Budapest haben wir Jürgs Freund Gabor und seine Familie besucht. Es gab viel Kuchen und viel zu erzählen. Ich musste natürlich auch viel Fotos zeigen und von Afrika erzählen. Von Budapest haben wir so halt nicht viel gesehen…

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Spät sind wir dann weiter zu Gabors Eltern am Belenzersee gefahren. Hier sind wir zum Essen und Übernachten eingeladen. Eva und Layos sind sehr freundlich und wir fühlen uns sofort wie zuhause. Lange haben wir gequatscht und fielen dann müde ins Bett.

Montag, 15.03.2010

Ruhetag – Wir sind spät aufgestanden und haben gross gefrühstückt. Ich habe wieder viele Fotos zeigen müssen und viel von Afrika erzählen. Ist wohl ein kleiner Vorgeschmack darauf, was mich zu Hause erwartet, wenn ich Freunde und Verwandte wieder sehe. Nachmittags gabs erste Palatschinken und dann sind wir in ein Thermalbad gefahren wo Tochter Evi als Masseurin arbeitet. Sie schleuste uns rein und wir genossen das warme Thermalwasser. Abends gabs echtes Ungarisch Gulasch und nochmals Palatschinken. Ich glaub ich nehm hier wieder zu…

Dienstag, 16.03.2010

Ruhetag – Wir sind rumgesessen, haben die Autos gekärchert, Fotos geschaut und gelesen.

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Mittwoch, 17.03.2010, 445 km

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Roadtrip – Wir sind alles auf der Autobahn bis Linz gefahren. An der Grenze zu Österreich haben wir das Pickerl gekauft und Geld gewechselt (zum letzten Mal). Bei Linz stehen wir auf dem „Camping Linz“ am Pichlingersee. Wir sind mal wieder die einzigen Gäste.

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Donnerstag, 18.03.2010, 284 km

Und weiter auf der Autobahn nach Salzburg. Dort machten wir einen kurzen Stadtbummel mit Kaffepause.

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Nachher fuhren wir nach München zum „Städt. Campingplatz München-Thalkirchen“. Hier stehen wir zwischen einigen Womos und Caravans.

Freitag, 19.03.2010, 346 km

So, der letzte Reisetag. Wir sind zeitig aufgestanden, haben zusammengepackt und sind losgefahren. Bei Memmingen gabs Kaffee und Kuchen, In Au am Schweizer Zoll musste ich das Carnet zum letzten Mal abstempeln (Präsenzausweis) und schon war ich in der Schweiz. Das Wetter spielt auch super mit, es ist sonnig und warm. Bis nach Hause wars eine kurze Fahrt und so waren wir schon vor drei Uhr in Staufen. Hier erwartete mich ein feines zNacht mit der ganzen Familie.

Bulgarien und Rumänien

geschrieben am um 18:20 von jonasinafrika

 

Fotoalben Bulgarien und Rumänien sind online!

Dienstag, 09.03.2010, 388 km

Früh sind wir heute losgefahren. Nach etwas suchen waren wir dann bald auf der Autobahn Richtung Westen. Den Bosporus überquerten wir über die nördlichere der beiden Brücken und so bin ich wieder in Europa angekommen. Es regnete während der ganzen Zeit. Bei Babaeski bogen wir dann nach Norden ab und fuhren durch die Berge zur Bulgarischen Grenze. Schnee ersetzte den Regen und bald waren wir im tiefsten Winter angelangt. Die Grenzabfertigung ging rasch vonstatten. Nur den türkischen Ausreisestempel in den Pass und das Auto austragen. In Bulgarien mussten wir das Auto öffnen, sowie Pass und Fahrzeugausweis zeigen, sonst gabs nix zu tun. Eine Strassenvignette (je 10 BGN) müssen wir dann aber doch noch kaufen. Die gibt’s an der ersten Tankstelle. Durch tiefverschneite Wälder gings dann runter an die Schwarzmeerküste.

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Die Campings scheinen alle geschlossen zu sein, so quartieren wir uns im „Hotel Boruna“ in Sozopol ein. Die Heizung im Zimmer ist so schwach, dass wir unseren Heizlüfter die ganze Nacht volle Pulle laufen lassen…

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Mittwoch, 10.03.2010, 330 km

Und gleich weiter nach Rumänien. Wir fahren viel auf kleiner (nicht geräumter) Strasse und ich komme mit meinen abgefahrenen Reifen ab und zu ins Rutschen. Also immer schön vorsichtig fahren. An der Grenze werden wir freundlich abgefertigt (endlich keine Stempel mehr sammeln). Wir kaufen eine Vignette für je 9 $ US. Rumänisches Geld gibt’s dann im ersten Ort am ATM. Dann fahren wir der Küste entlang und suchen Campingplätze. Die sind aber zu dieser Jahreszeit alle geschlossen und so landen wir in Constanta im „Ten Hotel“.

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Donnerstag, 11.03.2010, 354 km

Heute gings alles auf der Autobahn (teils nur einspurig vom Schnee geräumt) via Bukarest nach Pitesti. Hier sind wir im „Hotel Carmen“ abgestiegen. Um Bukarest hatte es viel Verkehr, aber sonst wars eine recht ruhige Fahrt.

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Freitag, 12.03.2010, 154 km

Und weiter durch den Winter gings nach Sibiu. Da treffen wir schon mittags ein und so bleibt etwas Zeit für die Altstadt. Der eisige Wind treibt uns dann aber bald ich ein Cafe. Wir nehmen ein Zimmer im „Hotel Continental“ (so richtig protzig…) und kochen zNacht im Sprinter (auf dem Hotelparkplatz). Morgen wollen wir dann nach Ungarn.

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Türkei

geschrieben am 11. März 2010 um 15:40 von jonasinafrika

Samstag, 27.02.2010, 523 km

Roadtrip – Die Wäsche vom Donnerstag ist immer noch nicht ganz trocken (es regnet immer wieder und es ist feucht-kalt), darum hängte ich sie im Auto auf. Ich verabschiedete mich von den Engländern und fuhr via Homs nach Tartus.

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Dort machte ich Mittagspause an der Strandpromenade und weiter gings über Latakia zur syrisch-türkischen Grenze. Es begann zu regnen wie aus Kübeln und so rannte ich von Büro zu Büro. Fürs Carnetabstempeln musste ich 100 S£ (42 syrische Pfund sind ca. ein CHF) bezahlen. Die Ausreisesteuer ist 500 S£ plus 50 S£ Bearbeitungsgebühr. Nach kurzem Warten traf mein Vater am türkischen Grenzposten ein und brachte mir meine neue Grüne Versicherungskarte. So konnte ich ihn nach über 15 Monaten Reisedauer wieder in die Arme schliessen. Er fuhr mir mit seinem Sprinter Womo bis hierher entgegen, nun fahren wir zusammen nach Hause. Also rasch das Auto im Pass eintragen und den Immigrationstempel holen und dann gings im Minikonvoi zum „Orient Camping“ in Konacik. Nach acht Stunden reiner Fahrzeit war ich dann recht ko. Jürg kochte Rösti und Tomatensalat und nach etwas (länger) quatschen fielen wir todmüde ins Bett.

Sonntag, 28.02.2010

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Ruhetag – Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir nach Iskenderun in die Stadt und suchten ein Internetcafe und eine Geldwechselstube. Hier in der Türkei gilt der Sonntag wieder als „Sonntag“ (und nicht der Freitag, wie in den anderen muslimischen Ländern) und darum sind die meisten Geschäfte zu. An einem Kiosk wurde ich die restlichen S£ doch noch los. Das Internetcafe war sehr voll und der Platznachbar meinte, die Leitungen seien darum sehr langsam. Darum konnte ich die Blogtexte von Jordanien und Syrien auch noch nicht hochladen. Es blieb beim Mails lesen. Später fuhren wir zurück zum Camping, quatschten, schauten Fotos und lasen. Abends gabs Wurst/Käsesalat und wir schauten noch einen Film.

Montag, 01.03.2010, 431 km

Zeitig sind wir aufgestanden und haben zusammengepackt. Die Campwiese war vom Regen total aufgeweicht und so mussten wir Jürgs Sprinter mit einem Sandblech und kräftigem Schieben vom Platz bringen. Es hat jetzt tiefe Rillen im Platz… Wir sind dann über Iskenderun, Adana und Nigde nach Kappadokien gefahren und stehen hier im „Kaya-Camping“ in Göreme. Zum zNacht gabs Älplermaccronen und Tomaten/Zwiebelsalat. Jürg gab mir eine kleine Elektroheizung und eine Kabelrolle. Damit ist die abendliche Kälte hier richtig gut zu ertragen.

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Dienstag, 02.03.2010

Ich hab mir das Tischbein nebens Bett gelegt, damit konnte ich heute Morgen die Heizung einschalten, ohne aus dem Schlafsack zu kriechen. Die Innentemperatur stieg von acht auf 15 Grad J. Morgens habe ich gewaschen und die Kanister vom Auto entfernt (die sind leer und stehen jetzt in Vaters Womo-Laderaum). Später sind wir durch die Rote Schlucht nach Cavusin gewandert. Dort nahmen wir den Bus nach Göreme, wo wir einkauften und etwas tranken in einem Cafe. Zum Schluss gings die drei km zum Camping zurück.

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Die Wäsche ist fast trocken (es ist sonnig und windet stark). Abends mache ich Kartoffelsalat und wir sitzen etwas am Laptop (heute geht das Wifi).

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Mittwoch, 03.03.2010, 335 km

Die Nacht hats wieder geregnet und während dem Frühstück sind auch ein paar Schneeflocken gefallen. Es hat ca. 2 Grad… Wir haben zusammengepackt und sind über Nevsehir, Aksaray und Konya nach Beysehir am gleichnamigen See gefahren. Unterwegs passierten wir grosse Ebenen und hohe Schneeberge. Wir stehen hier ca. 5 Km ausserhalb Beysehir auf dem Ada Camp. Es ist ziemlich kalt. Man, was bin ich froh, können wir in Vaters Bus kochen und essen… Vielleicht brauch ich doch noch eine Standheizung ;-)

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Donnerstag, 04.03.2010, 395 km

Diese Nacht hats gefroren. Die Pfützen sind mit Eis überzogen. Wir sind dem Westufer des Sees entlang nach Norden gefahren. Eine wunderschöne Strecke. Unterwegs haben wir auf einem Dorfmarkt Gemüse gekauft und später in Egirdir zMittag gegessen. Von dort gings weiter nach Westen bis Pamukkale. Hier schauen wir uns morgen die Sinterterrassen an. Wir stehen in Karahayit im „Kurhaus Arslan Camping“. Der Besitzer füllt gerade den Indoorpool mit Thermalwasser (kommt mit über 50 Grad aus dem Boden). Der Pool (ca. 4×3 Meter) ist mit WC und Dusche in einer Kabine, von denen es vier hat. Ein sooo grosses Badezimmer hatte ich noch nie… Ich genoss das Bad ganz für mich alleine, Jürg wars zu spät nach dem „Kinoabend“ (Wir schauten einen Film auf dem Laptop).

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Freitag, 05.03.2010

Es hat wieder etwas geregnet in der Nacht und es ist recht windig. Wir sind mit meinem Auto zum Nordeingang von Hierapolis und der Sinterterrassen gefahren und dann eine Weile drin rumspaziert. So toll wies auf Bildern aussieht fand ich es gar nicht. Vielleicht wegen dem schlechten Wetter (es war zwar zwischendurch sonnig) oder weils so wenig Wasser hat. Später waren wir noch in einem Cafe und haben dann im Sprinter gelesen. Zum zNacht gabs dann Bratwürste an Zwiebelsauce mit Reis und Tomatensalat.

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Samstag, 06.03.2010, 386 km

Wir wollten heute auf der Fahrt den Mendere-Fluss (Meandros) sehen. Von dem kommt die Bezeichnung mäandern. Darum fuhren wir einen kleinen Umweg. Gesehen haben wir vom Fluss nicht viel, aber es war eine schöne Strecke etwas abseits der Hauptstrasse. Auf der Autobahn gings dann weiter über Izmir nach Bergama. Hier stehen wir auf dem „Caravan Camping“. Der ist ganz schön teuer. Also fahren wir morgen gleich weiter. Immerhin hats eine Waschmaschine, so kann ich wieder mal gut waschen.

Sonntag, 07.03.2010, 337 km

Über Nacht ists kälter geworden. Wir packen rasch zusammen, die Wäsche wird im Auto fertig getrocknet. Wir sind durch ein kleines Tal nordwärts gefahren und dann über Balikesir und Mustafakemalpasa zum Izniksee. Hier haben wir auf dem Platz einer Oliven-Kooperative ein Bushcamp gemacht.

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Montag, 08.03.2010, 196 km

Heute gings um den See herum, über einen Hügelzug und ums Marmarameer bis nach Istanbul. Hier stehen wir in Kadiköy auf einem Parkplatz der Fähre. Am Nachmittag gingen wir per Fähre nach „Europa“ rüber und spazierten zur blauen Moschee, zur Hagia Sophia und zum Topkapi-Palast. Weils regnete landeten wir dann in einer Imbissbude und schauten uns den (gedeckten) Souk an. Morgen probieren wir Bulgarien zu erreichen. Wollen schliesslich das Schwarze Meer noch sehen…

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Syrien

geschrieben am 3. März 2010 um 13:20 von jonasinafrika

Und gleich noch ein Beitrag, gibt also viel zu lesen… Die Fotos von Syrien sind nun auch online!

Montag, 22.02.2010, 191 km

Wir sind heute gemütlich aufgestanden und zum Grenzübergang von Ar Ramtha gefahren. Die Ausreise war einfach (nachdem ich jemanden gefunden hatte, der den Carnetabschnitt wollte…). Für die Einreise nach Syrien sollte man das Visa im Heimatland holen, und darum waren wir unserer Sache nicht so sicher. Im Gebäude der Immigration begrüsste uns aber ein hoher Beamter freundlich und wies seine Untergebenen an, uns das gewünschte Visa auszustellen. Wir mussten dazu zwei Formulare ausfüllen, bei der Bank Geld einzahlen (Deutsche 12 JD, Schweizer 40 JD) und etwas Geduld haben. Dann bekamen wir je ein 15 Tage Touristvisa. Dann noch Carnet abstempeln, Versicherung abschliessen (32 JD), etwas wie Roadtax (8JD) und die berühmten 100$ Dieselsteuer (pro Woche) bezahlen. Das ist alles im gleichen Office wie die Bank. Dem „Schlepper“, der uns dauernd helfen wollte gaben wir nix… Dann konnten wir gemütlich nach Damaskus fahren und den neuen Ort des „Camping Kaboun“ suchen. Der ist ziemlich gut versteckt, darum hier noch die Koordinaten: N33 33.171 E36 20.794. Wir hatten die Koordinaten aus dem Wüstenschiff-Forum. Eine super Info-Quelle!

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Dienstag, 23.02.2010, 200 km

Heute sind wir via Homs zum „Krak des Cevalliers“ gefahren. Da stand ein Landy aus England davor, der James und Polyanna (www.sandbagstosanddunes.com) gehört. Es war schon etwas spät für eine Besichtigung, darum spazierten wir einfach einmal um die Burg und installierten uns auf dem Camping von Restaurant „Le Table Ronde“ direckt neben der Burg. James und Polyanna kamen dann auch noch. Sie sind auf dem Weg nach Capetown und wollten viel wissen. Wir sassen darum ziemlich lange in der Kälte draussen und quatschten.

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Mittwoch, 24.02.2010, 198 km

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Vormittags waren wir im Krak und nachmittags fuhren wir zurück nach Damaskus. Im Krak wird gerade ein Film gedreht, darum wird an Kulissen gebaut und Statisten stehen herum. Die Engländer machen noch einen Abstecher nach Palmyra und kommen dann am Freitag nach Damaskus. Dann hiess es wieder mal Wäsche machen…

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Donnerstag, 25.02.2010

Nachdem wir am Morgen gewaschen haben, fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt. Wir spazierten eine Weile in der Altstadt durch die Souks und als es zu regnen anfing, setzten wir uns in ein Cafe. Später checkten wir Mails im Internetcafe und suchten ATMs. Mit meinen Karten gabs aber kein Geld und so mussten wir ein Restaurant suchen, welches die Visakarte akzeptiert. Und so landeten wir im „Naranj“. Es war ein gediegenes Abschiedsessen. Das Süssgebäck konnten wir am Schluss gar nicht mehr essen, so satt waren wir. Wegen dem Regen war unsere Wäsche überhaupt nicht trocken und wir hängten sie über Nacht ins Bad.

Freitag, 26.02.2010, 77 km

Der Vormittag ging rasch mit packen und Auto aufräumen vorüber und es war bald Zeit zum Flughafen zu fahren. Dort tranken wir noch einen Tee und dann musste Xenia schon zum Check-in. Der ist in einer Halle, wo die Begleitpersonen keinen Zutritt haben. Also mussten wir uns schon verabschieden. Xenia fliegt nun nach Kairo und beginnt am 1. März in der „German University in Cairo“ mit der Leitung der Buchbinderei. Wir werden uns dann hoffentlich an Ostern wieder sehen… Ich fuhr dann in die Stadt und klapperte ATM’s ab. Keiner gab mir Geld, also ging ich in eine Wechselstube, wo ich Geld auf die Mastercard bekam. Natürlich mit horrender Kommission. Zurück auf dem Camping traf ich James und Polyanna und wir quatschten wieder lange. So konnte ich mich etwas vom Abschiedsschmerz ablenken. Morgen will ich nun Richtung Türkei fahren und schauen, wann ich meinen Vater treffe, der mir bis an die syrische Grenze entgegen fahren will.

Jordanien

geschrieben am um 13:20 von jonasinafrika

Fotoalbum Jordanien ist online!

Sonntag, 14.02.2010, 81 km

Um sieben ging heute der Wecker. Wir wollten ja genug Zeit fürs Ausreiseprozedere im Hafen. Also zMorge, zusammenpacken, duschen und ab zum Ticketoffice. Wir bezahlten 250 $ US fürs Auto und je 70 $ US für uns. Dann gings in den Hafen, wo wir nach etwas Herumsuchen von einem jungen Polizisten „off duty“ unter die Fittiche genommen wurden. Er führte uns zur Immigration, Custom, Trafficpolice und so, wobei er noch einem englischen Päärchen, welches gerade von Jordanien kam half und darum immer wieder für einige Zeit verschwand. Wir hatten derweil viel zu Plaudern mit den Engländern. Als alles erledigt war (ca. um 12 Uhr) stellten wir uns vor die Fähre und warteten und warteten und warteten…

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Um Viertel nach drei konnten wir als Letzte das Auto zwischen die LKW’s und Busse stellen und uns einen Platz auf dem Schiff suchen. Da wir die Letzten waren, gab es keine Sitzplätze mehr und wir setzten uns zu vielen Anderen auf den Boden. Das Schiff war mal eine Dänische Fähre und hat viele Kabinen zum schlafen. Da die Fahrt nur 3 h dauern soll, sind die natürlich genauso zu wie Cinema, Restaurants und Lounges. Dafür mussten Hunderte Passagiere auf Deck am Boden sitzen… Also ein völlig falsches Schiff für diese Strecke. Auf dem Schiff gaben wir unsere Pässe ab fürs Jordanische Visa, wir sollten sie dann in Aqaba wieder erhalten. Um Viertel nach Acht waren wir dann doch in Aqaba und konnten das jordanische Grenzprozedere durchlaufen. Erst Sichtkontrolle des Autos von aussen, dann Auto röntgen, dann öffnen und Inhalt zeigen. Zum Glück mussten wir nicht ausräumen. Nachher ins Zollgebäude zur Autoversicherung. Als ich Geld wechselte für die Versicherung (kostet 80 jordanische Dinar = ca. 80 Euro), kam ein Grenzer mit den Pässen. Visa ist drin und erst noch gratis, super. Dann noch für irgendeine Strassenlizenz 25 JD und wir konnten den Hafen verlassen. Wir hatten ein paar Wegpunkte für Camps im Süden der Stadt, also fuhren wir mal den ersten an. Da stehen 4 Wohnmobile, ein Reise-LKW und ein Buschtaxi (79-er mit Tourfactorykabine) am Strand. Also haben wir uns dazugestellt, zNacht gegessen und um Mitternacht waren auch wir im Bett…

Montag, 15.02.2010, 28 km

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Heute haben wir erst mal mit Klaus und Willie (der Toyobesatzung) gequatscht. Dann sind wir nach Aqaba zum einkaufen, Mails lesen und zMorge/zMittag essen. Zurück am Strand haben wir wieder mit den anderen Reisenden gequatscht und sind faul rumgesessen. Es ist sehr warm hier. In der Sonne lässt es sich kaum aushalten. Die Wärme können wir gebrauchen, in den nächsten Tagen wird es dann ja wohl etwas kühler, wenn wir weiter nach Norden fahren. Abends sind noch Donald und Nathalie (mit Landy) und Kalle?? (Buschtaxi mit Löfflerdach) gekommen. Sie sind auf dem Weg nach Süden. Mit ihnen sind wir am Lagerfeuer zusammengesessen. Dann kam noch Walti (ein Schweizer mit Renault Master) dazu. Seine Fuhre wird scheinbar immer kürzer: Nachdem er den Wohnwagen in Syrien verschenkte, fehlt ihm nun auch das Motorrad, welches am Fahrzeugheck war. Er probiert alles loszuwerden…

Dienstag, 16.02.2010, 109 km

Nach dem Frühstück haben wir uns von den Anderen verabschiedet und sind nach Aqaba ins Internetcafe zum Mails checken. Xenias Flug ist nun am 26.02. von Damaskus nach Kairo. Mittags sind wir dann noch bis ins Wadi Rum gefahren. Hier bushcampen wir wiedermal in der Wüste. Traumhaft.

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Mittwoch, 17.02.2010, 178 km

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Den ganzen Vormittag sind wir heute im Wadi herumgekurvt. Wir sind ohne Luftablassen überall durchgekommen (ok, wir brauchten auch mal drei Anläufe um eine Düne zu überqueren). Viele Dünen hats aber nicht, einfach ein paar Weichsandfelder, die sind mit dem Buschtaxi kein Problem. Nachmittags trafen wir noch Walti und zwei weitere Womos, sie sind vor den Mücken in Aqaba geflohen. Da es in den letzten Tagen wärmer wurde gibt’s nun davon reichlich… Wir sind dann noch bis nach Petra gefahren, wo wir für 5 JD (ca. 5 Euro) auf dem Parkplatz des „Visitor Centre“ stehen können. Hier trafen wir noch einen französischen Motorradfahrer, der auf Weltreise war.

Donnerstag, 18.02.2010

Wir sind ganz früh (Wecker ging um 5 Uhr) rein in die Ruinenstadt von Petra um dem Besucheransturm zuvor zu kommen. Das hat sich wirklich gelohnt. Denn, als wir um 12 Uhr raus gingen kamen uns Heerscharen von Touristen entgegen. Nachmittags sind wir zum „Hotel Al Anbat 1“ gefahren. Hier machten wir Wäsche und genossen die heisse Dusche.

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Freitag, 19.02.2010, 294 km

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Und nochmal sind wir früh rein und um Mittag schon wieder raus. Heute haben wir eine Tour zum Hohen Opferplatz gemacht. Mittags sind wir dann Richtung Norden der Königsstrasse gefolgt. In Karak sind wir dann abgebogen und sind zum Toten Meer runter gefahren. So haben wir den tiefsten Punkt unserer Reise erreicht: -391 Meter über Meer. Leider ist Freitag und alle Strände sind total überfüllt. Dazu kommt, dass Xenia und ich Kopfschmerzen haben (vielleicht vom vielen auf und ab fahren; es ging dauernd zwischen 800 und 1600 MüM auf und ab), so verzichten wir aufs Bad im Meer und fuhren gleich nach Amman weiter. Die „Theodor Schneller Schule“ erreichten wir erst nach Einbruch der Dunkelheit. Hier können wir beim Guesthaus stehen und das Gratis-Wifi benützen. Heiner und Susanne aus München stehen mit ihrem MB 207 auch hier.

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Samstag, 20.02.2010, 78 km

Am Vormittag haben wir Scheiben geputzt, abgeschmiert und Wasser aufgefüllt. Dann noch rasch Mails abgerufen (Xenias E-Ticket ist endlich da) und im Safeway-Supermarket eingekauft. Von dort gings auf kleinen Umwegen (die GPS-Karten, die ich hab sind etwas ungenau) nach Jerash. Hier stehen wir im „Olive Branch Resort“ (ist sehr teuer: 8€ p/P plus Tax) und gehen morgen die römischen Ruinen anschauen.

Sonntag, 21.02.2010

Das Wetter ist heute nicht so toll (bewölkt), das ist aber ganz gut zum Ruinen anschauen. Im Laufe des Tages kommt dann auch mal die Sonne etwas raus. Wir spazieren den halben Tag durch die alte Römerstadt und bestaunen dabei eine Gruppe OL-Läufer. Die machen einen OL mittendrin. Abends kommt Wind auf und es wird kalt draussen. So sitzen wir halt drinnen, surfen (free Wifi) und lesen. Wegen dem starken Wind stelle ich vorm ins Bett gehen das Auto um. Morgen werden wir nach Damaskus fahren. Mal schauen, ob das mit dem Visa an der Grenze klappt.

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Ägypten, Teil II

geschrieben am 17. Februar 2010 um 09:20 von jonasinafrika

Fotoalbum Ägypten ist online!

Dienstag, 02.02.2010

Heute sind wir zeitig aufgestanden und mit dem Taxi und der Metro in die Stadt gefahren. Ab dem Midan Tahrir gings dann per GUC-Bus weiter. In der Uni besichtigten wir erst die Werkstatt, sprachen dann mit der Dekanin und klärten einige Dinge ab – ich sass meist einfach rum… Xenia schrieb rasch einen Lebenslauf und wird nun am Donnerstag zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Abends sind wir mit der Dekanin noch etwas trinken gegangen, so wurde es schon wieder recht spät. Darum gibt’s morgen einen…

Mittwoch, 03.02.2010

Ruhe- und Waschtag

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Donnerstag, 04.02.2010

Xenia ist heute in der Uni und so nutze ich die Zeit um die Pyramiden anzuschauen. Per Taxi gings zum Eingang bei der Sphinx. Drinnen musste ich dauernd Guides, Kameltreiber und Pferderittangebote abwimmeln. Ganz schön anstrengend. Ich bin dann bald zum Camp zurückgelaufen und habe unterwegs noch etwas Süssgebäck gekauft.

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Zwei Radler sind noch hier eingetroffen (www.tobiasquerweltein.de). Mit denen habe ich noch etwas gequatscht. Xenia kam erst spät zurück, ich war schon im Bett. Sie hat den Arbeitsvertrag unterschrieben und wird am 1. März beginnen. Bis dahin reisen wir noch zusammen nach Syrien. Sie wird dann von Damaskus aus nach Kairo zurück fliegen.

Freitag, 05.02.2010

Ruhetag – Wir sind im Dorf (Vorort von Kairo, wo der Camping ist) rumspaziert und haben Gemüse und Brot eingekauft. So kann es nun morgen weiter gehen.

Samstag, 06.02.2010, 293 km

Im Carrefour haben wir heute Vorräte aufgestockt. Dann noch an einer Tankstelle beide Tanks vollgemacht (170 Liter für weniger als 40 CHF – ein Traum) und raus aus der Stadt. Eine Weile gings durch Vorstädte (auch hier entstehen Satellitenstädte vor Kairo) und dann durch die Wüste. Bald kam die Anhöhe, wo man auf den Suezkanal runter sieht. Schon komisch, wenn grosse Containerschiffe durch die Wüste fahren.

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Am Tunnel hatten wir dann 2 £E Toll zu bezahlen und konnten unter dem Kanal durch fahren. Auf Sinai gings der Küste entlang Richtung Süden. Wir fanden lange keinen brauchbaren Platz zum übernachten (eigentlich suchten wir was mit Dusche, da wir heute Morgen wegen Strom- und Wasserausfall nicht duschen konnten). Alle Hotels und Ressorts waren zu. Wir fuhren dann bis zur „Hammam Pharao Hot Spring“ weiter. Da drückt warmes Wasser aus dem Boden, aber baden oder so geht nicht. Schön wäre die Höhle gewesen, da drin ist es warm von der Quelle, aber die Einheimischen benutzen sie als Toilette… Also zurück und in einem Steinbruch bushcampen.

Sonntag, 07.02.2010, 192 km

Heute sind wir bis 1539 Meter hochgefahren. Beim Kloster St. Catherine (am Fusse des Mount Sinai) fanden wir im „Faraq Fox Camp“ eine gute Unterkunft. Es gab eine heisse Dusche und guten Tee. Der grüne Landy aus Luxor ist auch wieder da. Nachts ist es ganze 4 Grad „warm“ und wir schlafen wieder mal dick eingemummt mit Socken und Mütze…

Montag, 08.02.2010, 132 km

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Am Morgen haben wir heute das Kloster angeschaut und sind nachher nach Dahab weiter gefahren. Hier stehen wir im „Marine Garden Camp“ neben einem Mercedes 310D aus Slowenien. Zwei Brüder auf Urlaubsreise. Abends spazieren wir etwas am Strand und erwehren uns der Souvenirverkäufer und der Kellner, die uns in ihrem Lokal wollen.

Dienstag, 09.02.2010

Während wir Wäsche machen, sehe ich plötzlich Luca (den Backpacker aus Italien, mit dem wir auf dem Schiff von Halfa nach Assuan fuhren) vorbei gehen. Einem freudigen Hallo folgt eine Runde Schnorcheln am Riff fast vor dem Camp. Wir sehen sehr viele Fische und auch einen Feuerfisch. Luca macht Fotos mit der verpackten Digicam. Abends gehen Xenia und ich gut essen.

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Mittwoch, 10.02.2010

Luca holte mich heute um zehn ab, und wir gingen im Süden des Ortes schnorcheln. Leider hat es wegen dem Wind etwas hohe Wellen und so bleiben wir nicht allzu lange im Wasser. Es reicht aber um viele Fische und sogar zwei Barrakudas zu sehen. Nachmittags lesen wir und abends gehen wir mit Luca essen. Er fährt heute Nacht nach Kairo und fliegt am Montag nach Hause. Übrigens haben wir von Luca erfahren, dass die Deutschen mit dem Traktor ihren Hund wieder gefunden haben! Schön!

Donnerstag, 11.02.2010

Ruhetag – Wir machen Wäsche und gehen ins Internetcafe.

Freitag, 12.02.2010

Ich wollte nochmals schnorcheln, darum sind wir noch einen Tag hier geblieben. Es hatte kaum Wellen und so genoss ich es sehr. Ich hab wieder Feuerfische und sonst noch einiges gesehen. Nachmittags haben wir etwas eingekauft, damit wir morgen dann los können.

Samstag, 13.02.2010, 123 km

Morgens haben wir Brot gekauft und sind bald nach dem Frühstück Richtung Nuweiba losgefahren. Dort haben wir uns im Hafen nach der Fähre nach Aqaba erkundigt und sind dann zum „Morgana Restaurant“ gefahren. Hier können wir ruhig am Strand stehen und Dusche/WC benutzen. Da es noch früh ist, wollen wir den Coloured Canyon besuchen. Also 20 km auf den Resten der Strasse nach Suez gefahren (da hats so einiges weggespült) und beim Eingang zum Canyon gewendet. Die Beduinen dort wollten doch tatsächlich keinen ohne Führer reinlassen und der kostet 100 £E. Das war uns zuviel, also sind wir wieder zurückgefahren.

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Im Morgana haben wir dann zwischen russischen Reisegruppen (die kommen da zum zMittag hin, wenn sie im Canyon waren) eine Cola getrunken und sind etwas am Strand spaziert. Morgen geht’s nun auch „politisch“ aus Afrika raus (die Sinaihalbinsel ist ja geologisch schon Asien). Mal schauen, ob die Grenzabwicklung hier einfacher ist als in Assuan…

Ägypten, Teil I

geschrieben am 12. Februar 2010 um 07:40 von jonasinafrika

 

Donnerstag, 21.01.2010

Frühmorgens wurden wir vom Weckruf des Muezzin geweckt. Über die Schiffslautsprecher rief er zum Morgengebet… Wir assen etwas Brot, tranken einen Tee und gingen an Deck.

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Assuan erreichten wir dann gegen 10.00 Uhr. Dort gingen wir vor Anker, um Gesundheitscheck und Immigration über uns ergehen zu lassen. Erst gegen Zwei Uhr konnten wir das Schiff verlassen. Es war ein Riesengedränge. Den Arabern scheint das Spass zu machen. Da wird gerufen und geschrien, geschimpft und einander weggeschubst. Wir hielten uns schön zurück, irgendwann kommen ja schliesslich alle ab der Fähre runter. Draussen gings anstehen gleich weiter, aber Muhamad Edrees, das hiesige Pendant zu Mazar, half uns, die Zollkontrolle rasch abzuwickeln. Der Papierkram für Luca’s Landy war leider nicht fertig, und darum muss er auch mit uns per Taxi in die Stadt. Kamal, der Läufer von Edress, fuhr uns dann zu den jeweiligen Hotels in der Stadt und wir machten für Samstag gleich ab, damit wir die Autos zusammen holen können. Abends assen wir mit den zwei Luca’s im „Assuan Moon“, das Restaurant von Mario, einem Italiener. Xenia und ich bezogen ein Zimmer im „Philae Hotel“. Für morgen früh haben wir einen Ausflug nach Abu Simbel gebucht, also sofort ins Bett, müssen schliesslich früh raus.

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Freitag, 22.01.2010

Um 02.45 Uhr ging der Wecker! Da der Konvoi nach Abu Simbel schon um vier startet, mussten wir fast mitten in der Nacht aus den Federn. Rasch die Breakfastbox nehmen und in den Bus steigen. Der „Backpacker-Luca“ kam auch mit. Im Bus haben dann alle etwas vor sich hin gedöst. Kurz vor sieben waren wir schon in Abu Simbel und hatten dann genau zwei Stunden Zeit um die Tempel anzuschauen.

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Um neun fuhr der Konvoi dann schön zurück und wir waren um Eins wieder im Hotel. Da haben wir etwas Schlaf nachgeholt und sind nachher in der Stadt rumspaziert. zNacht gabs im „Panorama“, einem hübschen Restaurant am Nil, welches einem Sammler gehört. Darum ist auch alles mit alten Gegenständen dekoriert.

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Samstag, 23.01.2010

Nach dem Morgenessen holte mich Kamal ab und mit Luca, Lars und Heike (der Traktorbesatzung) gings zum Hafen. Das Schiff mit den Autos war noch nicht da und so hiess es wieder warten. Luca ging in der Zeit zur Immigration, um sein Visa zu verlängern. Da er sein Auto erst morgen kriegt, fliegt er heim und kommt im März wieder. Dazu muss das Visa, weil das Auto da mit eingetragen ist, bis dann gültig sein. Als dann der Lastkahn mit meinem Buschtaxi und dem Traktor kam, gabs erst mal Riesen-Ärger: Der Hund ist aus dem Traktoranhänger entwischt und gemäss Aussage der Schiffsbesatzung an Land geschwommen. Heike weint und Lars schimpft mit allen und jedem. Ich fahre mein Auto in den Zollhof und da erledigen wir erst mal den Custom für die Fahrzeuge. Weil heute Versicherung und Strassenamt zu sind, kriegen wir die Autos erst morgen. Also zurück in die Stadt und mit den Luca’s Nachtessen gegangen. Lars und Heike wollen ein Boot mieten und den Hund suchen gehen. Mal schauen, ob wir je mal was von der Suche efahren…

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Sonntag, 24.01.2010, 80 km

Nach langem rumstehen bei der Versicherung und dem Strassenamt, haben wir dann endlich die Autos erhalten. Für Zoll und Versicherung bezahlten wir je ca. 500 £E (ca. 100 CHF). Für Nummernschilder und Gebühren kamen nochmals ca. 100 £E dazu. Und dann mussten wir jedem Beamten immer noch 5 – 25 £E Bakschisch geben. Das regt mich mega auf! In ganz Afrika mussten wir nie bezahlen, nur in den arabischen Staaten (Marokko, Mauretanien und Ägypten) geht ohne Bakschisch nix. Wir haben dann „Adams Home“, einen Camping gesucht, aber der scheint geschlossen. Also fuhren wir Richtung Luxor und machten ein Bushcamp in einer Baustelle. Der Nachtwächter kam vorbei und wollte wissen, was wir da machen. Ich deutete ihm, dass wir hier schlafen möchten, da brachte er später Tee und eine warme Decke, so nett! Ich zeigte ihm dann unser Bett im Auto und gab ihm die Decke zurück. Er hatte Freude und quatschte pausenlos auf Arabisch auf uns ein. Dann ging er mit seinen Hunden und meinte er bringe Tee zum Frühstück. Zum Glück versteht Xenia ein paar Worte arabisch.

Montag, 25.01.2010, 161 km

Der Nachtwächter weckte uns heute mit warmem Tee. Wir bedankten uns herzlich, gaben ihm eine Packung Kekse und fuhren dann nach Luxor. Die Strasse dem Nil entlang ist gut ausgebaut, aber es hat viele Checkpoints. Da muss man immer Nationalität und Ziel angeben, und kann dann weiter fahren.

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In Luxor fanden wir das „Rezeiky Camp“ nach etwas suchen dann doch noch und beschlossen hier etwas zu bleiben. Abends sind wir um den Luxor-Tempel spaziert und haben mit vier deutschen Motorradfahrern und einem deutschen Radler gequatscht. Sie gehen nächsten Montag in Assuan auf die Fähre.

Dienstag, 26.01.2010

Waschtag – Xenia wäscht (die Waschmaschine braucht 4 h pro Durchgang, also wird der Rest per Hand gewaschen), ich blogge, fülle Wasser auf, reinige Wasserfilter und Scheiben und beklebe das Auto mit den neuen Aufklebern (Danke an MoRo’s).

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Wir spazieren ein weiteres Mal der Corniche entlang und abends surfen wir und schauen Film. Xenia hat per Email ein interessantes Stelleninserat erhalten, werden darum in Kairo mal zur „German University in Cairo“ fahren…

Mittwoch, 27.01.2010

Ruhetag in Luxor – es gibt noch etwas Wäsche zu machen und einzukaufen. Hier hält einen jeder für einen normalen Touristen (also einen Deppen) und so sollen wir für zB Getränke den fünffachen Preis bezahlen. Leider fallen wir beim ersten Mal auch drauf rein. Aber man lernt ja schnell und so wird das Gemüse, Brot und so weiter an einem anderen Ort zu (fast) normalen Preisen gekauft. Später geht Xenia den Luxor-Tempel anschauen, und ich setz mich ins McD. Abends ist wieder surfen und quatschen angesagt. Es ist ein britischer Landy mit einem Deutsch-englischen Paar eingetroffen. Die fahren seit 1997 in der Welt rum.

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Donnerstag, 28.01.2010, 356 km

Heute haben wir Luxor verlassen. Wir sind der Teerstrasse nach Westen gefolgt und nach El Kharga gefahren. An vielen Checkpoints müssen wir stoppen. Bei Bagdad (dem ersten Ort der El Kharga-Oase) müssen wir sogar einen Polizisten mitnehmen, der uns in El Kharga zur Tourismus-Polizei bringt. Dort werden wir zum Tee eingeladen und man kopiert unsere Ausweise. Dass wir Bushcamp machen wollen, verstehen sie erst nach langer Erklärung. Dann geben sie uns ein Polizeiauto als Eskorte mit, und wir befürchten schon, dass die armen Kerle da drin nun mit uns bushcampen müssen. Aber am letzten Checkpoint am Dorfausgang verabschieden sie sich und wir fahren zu den ersten Dünen. Da sind wir ungestört und geniessen den Sand.

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Freitag, 29.01.2010, 214 km

Nach einer schönen Nacht in den Dünen gings heute weiter auf guter Strasse nach El Dakhla. Hier fanden wir nach etwas Suchen das „Bir Elgabel Camp“. Wir können campen und im Pool der „Hotspring“ baden. Das Wasser ist über 30 Grad warm und wir geniessen es. Am Mittag trafen wir noch zwei Schweizer Radfahrer. Sie sind seit August 09 unterwegs.

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Samstag, 30.01.2010, 328 km

Roadtrip – Alles der Oasenroute entlang zum White Desert NP. Die Strasse ist meist in gutem Zustand und es hat kaum Verkehr, so ist es fast etwas langweilig. Abends stellen wir uns mitten in der Weissen Wüste zum Bushcamp hin. Haben dafür sogar ein Ticket gelöst. Ausser uns stehen einige Touristen-Buschtaxis und eine Gruppe Wohnmobile rum. Wir finden aber eine ruhige Ecke und können die Wüste so richtig geniessen. Leider ist das Wetter heute etwas schlecht, so wird nix mi Vollmond in der Weissen Wüste.

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Sonntag, 31.01.2010, 191 km

Heute fuhren wir mehr oder weniger die „Blaue Route“ des White Desert NPs. Es gibt einen Prospekt mit Karte und so folgen wir erst mal den guten Markierungen. Allerdings hören die Markierungen irgendwann einfach auf und wir suchen mit GPS und Prospekt, sowie ab und zu auftauchender Reifenspuren den Verlauf der Route.

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Die zwei Oasen finden wir auch prompt, aber danach suchen wir uns den Weg querfeldein zur Strasse zurück. Xenia lernt dabei noch Sandfahren (wir haben schlussendlich nur noch 1.1 Bar in den Reifen), aber wir schaffen dann doch nicht alle Dünenauffahrten.

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So suchen wir ab und zu Wege drum herum. Als wir die Strasse erreichen ist es schon drei Uhr und wir fahren direkt zum „Ahmeds Safari Camp“ in der Bahariya – Oase.

Montag, 01.02.2010, 369 km

Noch ein Roadtrip – Die Strasse bleibt gut, aber der Verkehr nimmt zu. Vor allem wenn man in die Nähe von Kairo kommt. Die Stadt (mit ihren Vorstädten) breitet sich immer weiter in die Wüste aus. Dank GPS und etwas Orientierungssinn (T4A berechnet ab und zu falsche Wege – denkt es gebe in Ägypten Linksverkehr…) finden wir das „Salma – Camp“ gut. Wir machen uns rasch frisch und gehen gleich in die Stadt, wo wir Anne treffen. Sie ist die Leiterin der Buchbindewerkstatt an der „German University in Cairo“ (GUC). Da sie auf Ende Feb. gekündigt hat, sucht sie eine Nachfolge. Das wäre evtl. etwas für Xenia. Wir gehen gut essen und Anne erzählt von ihrer Arbeit. Für morgen machen wir einen Besuch in der GUC ab und wir kommen spät ins Bett. Mal schauen, ob die Reise nun so aufhört, wie sie begonnen hat: Ich lernte Xenia im ersten Land Afrikas kennen und nun lasse ich sie im Letzten zurück…

Sudan

geschrieben am 27. Januar 2010 um 02:20 von jonasinafrika

Sonntag, 03.01.2010, 227 km

Nachdem wir uns von all den anderen Reisenden verabschiedet haben, sind wir heute einer kleinen Piste zur Hauptstrasse gefolgt. Danach gings auf meist guter Teerstrasse (ab und zu ist noch nicht asphaltiert, wird aber bald so weit sein) Richtung Sudan. Von der äthiopischen Hochebene gings weit runter zur Grenze. Da wir auf der kleinen Piste so viel Zeit verloren, mussten wir am Schluss pressieren mit der Ausreise. Wir haben alle nötigen Stempel bekommen, Geld gewechselt und sind dann über die Brücke in den Sudan eingereist. Hier gings weiter mit Papierkram. Wir mussten 13.75 S£ (sudanesische Pfund – ein CHF ist ca 2.3 S£) Gebühr fürs Auto bezahlen und lange warten. Da inzwischen das Registrationsbüro zu war, verschoben wir die Registrierung auf Khartoum und fuhren noch 25 km in die Nacht hinein. Wir fanden dank GPS einen schönen Bushcampplatz.

Montag, 04.01.2010, 255 km

Heute gings erstmal gemütlich nach Gedaref. Dort kauften wir ein, tauschten Geld und fuhren dann weiter zum Mount Abu Khudud. Da gibt’s einen schönen Bushcamp-Platz. Hugo holte seinen Sportbogen raus und so hatten wir viel Spass am Abend. Unterwegs begegneten uns ein paar Reiseautos. Leider hielt keiner an zum quatschen. Eines davon war ein rotes Luzerner Buschtaxi, kennt das jemand?

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Dienstag, 05.01.2010, 303 km

Roadtrip – Wir hatten über 300 km nach Khartoum zurück zu legen. Unterwegs sahen wir zwei Buschtaxis (ein dunkles – vermutlich blau – und ein weisses) aus Deutschland und trafen die Deutschen mit dem Traktor wiedermal. Im „Blue Nile Sailing Club“ quartierten wir uns ein und quatschten mit Jeanmarc (radelnder Franzose auf dem Weg nach Namibia) und Frank (radelnder Holländer auf dem Weg nach Kenia).

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Mittwoch, 06.01.2010

Sudan ist teuer – für die Registrierung mussten wir 105 S£/Person bezahlen – und lange anstehen… Nachmittags machten wir Wäsche und faulenzten. Abends sind die Deutschen mit dem Traktor eingetroffen. Sie werden aber morgen gleich weiterfahren.

Donnerstag, 07.01.2010

Wäsche machen und bloggen waren heute unsere Hauptbeschäftigungen.

Freitag, 08.01.2010

Die Franzosen und die Spanier sind mit den Kindern zum Lunapark und wir sind mit Roy (einem schottischen Backpacker) und Jean-Marc die tanzenden Derwische schauen gegangen. Schön, ist das noch keine reine Touristenattraktion, aber Xenia regte sich schon wieder über eine deutsche Reisegruppe auf (sind die immer so? – sagt doch die eine zur Kollegin „mit der Sonnenbrille und diesen Schuhen ist das aber nicht authentisch…“ – logisch, die machen das echt und für sich und nicht etwa um den Touristen als Fotomodel zu dienen!)

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Samstag, 09.01.2010

Die Franzosen und die Spanier sind heute Richtung Port Sudan losgefahren. Ich war im Internet (endlich wiedermal eine gute Leitung) und Xenia hat gewaschen.

Sonntag, 10.01.2010, 207 km

Fürs Einkaufen brauchten wir heute ziemlich lange (Stossverkehr und Suche nach guten Läden). Darum sind wir erst nach zwei aus der Stadt rausgefahren. Immer dem Nil entlang (man sieht ihn aber nicht) gings Nordwärts. Nach ca. 130 km sind wir dann auf eine kleine Sandpiste abgebogen. Bei den Tempeln von Nagaa bezahlten wir den Eintritt von 20 S£/Person und machten ein Bushcamp. Endlich wiedermal in der Wüste.

Montag, 11.01.2010, 137 km

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Am Morgen besichtigten wir heute die Tempel von Nagaa und den Löwentempel von Musawwarat. Hier sollten wir nochmals 20S£/Person abdrücken, aber nach langem Diskutieren gab sich der Kassier mit 10 S£ zufrieden (wir sollen es nur keinem weitersagen…). Nachher gings zurück zur Hauptstrasse, wo wir John, Amy, sowie Marcel und Familie (www.four4africa.de) trafen. Nach kurzem quatschen fuhren wir dann weiter zu den Pyramiden von Meroë. Hier stehen wir hinter den Pyramiden auf einem Hügel und können den Sonnenuntergang beobachten.

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Dienstag, 12.01.2010, 221 km

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Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, sind wir zu den Pyramiden runter und haben sie uns angeschaut. Ein paar Kameltreiber wollten uns zum Kamelritt überreden, aber sie akzeptierten das erste „Nein“ und liessen uns dann in Ruhe. Nachher sind wir auf der Teerstrasse weiter bis Atbara. Dort kauften wir Brot und Gemüse im Souk und fuhren dann über die neue Nilbrücke Richtung Westen. Inmitten der Wüste fanden wir dann einen schönen Platz für ein Bushcamp. So konnten wir wieder den klaren Sternenhimmel geniessen.

Mittwoch, 13.01.2010, 268 km

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Auf der neuen Teerstrasse gings weiter nach Merowe. Auch hier hats eine neue Brücke über den Nil. Wir besuchten die Ruinen der Tempelanlage von Jebel Barkal und fuhren nachher dem Nil entlang Richtung Dongola. Unterwegs zweigten wir in die Wüste ab fürs nächste Bushcamp.

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Donnerstag, 14.01.2010, 239 km

Weiter gings bis nach Dongola. Hier suchten wir erst die DHL-Filiale (bekamen unseren Brief dann auch promt) und gingen nachher ins „Hotel Almualim“, weil wir wiedermal eine Dusche wollten…

Freitag, 15.01.2010, 241 km

Die Nacht war schrecklich… Laute Musik von der Disco unter dem Hotelzimmer und Matratzen, die komplett durchgelegen sind, Da könnte man genauso gut in einer Hängematte schlafen. Also rasch Brot gekauft und raus aus der Stadt. Auch hier wieder auf bester Teerstrasse und über eine neue Nilbrücke. Entlang des Nils hats leider Millionen von kleinen Fliegen, so fahren wir ein paar km weg von Fluss, um ein einigermasses ruhiges Bushcamp zu haben.

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Samstag, 16.01.2010, 198 km

Die letzte Wüstenetappe im Sudan. Die Strasse ist bis Wadi Halfa gut und so kommen wir bald da an. Als wir auf der Suche nach dem Fährbüro durch den Ort fahren, sehen wir drei Weisse in einem Restaurant sitzen und uns winken. Also setzen wir uns zu ihnen und erfahren, dass Luca, der Italiener, sein Landy schon abgeschickt hat und nun auf die Mittwochsfähre wartet. Die zwei Deutschen warten, dass sie am Sonntag ihre Motorräder erhalten (Der Zoll ist heute zu), um nach Süden weiter zu fahren. Mazar Mahir lernen wir bei der Gruppe auch noch kennen. Er wird uns bei der Verschiffung helfen. Abends fahren wir etwas dem Bahngeleise entlang in die Wüste und machen hinter ein paar Hügeln ein Bushcamp. Die Deutschen mit dem Traktor sind auch hier im Ort und werden mit uns nach Assuan fahren (und der Traktor mit unserem Buschtaxi).

Sonntag, 17.01.2010

Ruhetag – Wir sitzen den ganzen Tag in der Wüste rum und tun nix.

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Montag, 18.01.2010

Heute bucht Mazar unsere Kabine und dafür braucht er unsere Pässe. Also fahren wir in den Ort und treffen ihn mit Luca zusammen im gleichen Restaurant. Wir quatschen lange und fahren abends wieder zu unserem Platz in der Wüste zurück.

Dienstag, 19.01.2010

Wir möchten wissen, wie der Schiffstransport genau abläuft und fahren darum nochmal in den Ort. Heute ist richtig was los. Die Fähre ist angekommen und darum ist ganz Halfa voller Menschen. Wir treffen Luca und Mazar inmitten vieler Reisender im Restaurant. So gibt es einen kurzweiligen Nachmittag. Wir füllen erste Formulare aus und quatschen viel mit den anderen Reisenden. Es sind einige Backpacker und ein paar Overlandreisende. Darunter zwei spanische Frauen, die mit einem Renault Espace nach Kapstadt wollen (www.afrikatxakanam.blogspot.com), Stefan, ein deutscher Motorradfahrer (www.fernwehge.de), Isa und Hugo, zwei englische Landcruiserfahrer (HZJ 105, www.hugois.ontheroad.to/capetown) und zwei Polen (auch mit Landcruiser, allerdings J80). Wir sind froh, nicht in eines der Hotels zu müssen und fahren darum abends wieder raus in die Wüste.

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Mittwoch, 20.01.2010

Pünktlich um elf waren wir heute wieder im Ort. Da sich Mazar erst um zwölf blicken liess, konnten wir nochmals viel mit den anderen Reisenden quatschen. Dann gings zum Hafen, wo wir Pässe abstempeln liessen, und im Empfangsgebäude rumsassen. Irgendwann konnte ich dann das Auto neben den Traktor der Deutschen auf dem Lastkahn stellen. Ich schloss alles und ging dann den anderen nach zum Passagierschiff. Xenia erwartete mich in der Kabine und wir gingen zu den Luca’s aufs Oberdeck. Es dauerte dann noch eine Weile, bis das Schiff um ca. 18.00 Uhr losfuhr. Im Fährpreis ist ein Essen enthalten, und so gingen wir nach Sonnenuntergang in den Diningroom zum zNacht. Um Zehn gingen wir in die Kabine und sahen gerade noch die Tempel von Abu Simbel vorbei ziehen.

Für den Schiffstransport und Mazars Hilfe mit der Organisation dazu bezahlten wir fast 500 $ US. Mal schauen, ob der Lastkahn mit den Fahrzeugen wirklich am Samstag in Assuan ankommt und was wir mit der berüchtigten ägyptischen Bürokratie alles zu tun haben…

Äthiopien - der Norden

geschrieben am 9. Januar 2010 um 21:40 von jonasinafrika

Fotoalbum Äthiopien ist online und Album Kenia hat neue Bilder erhalten!

Dienstag, 22.12.2009, 167 km

Heute sind wir doch endlich von Addis weggekommen. Ein kurzer Stop beim Atm, eine Stunde warten auf die anderen bei der Tankstelle und wir verliessen Addis um Mittag Richtung Nordosten. Auf mehr oder weniger guter Teerstrasse gings immer höher in die Berge.

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Immer häufiger gabs Pisten und Umleitungen. Als wir 3000 MüM erreichten (und es eindunkelte) suchten wir einen Platz zum Campen und fanden eine kleine Piste, welche von der Strasse zu einem gestauten Bach führte: die Wassertankstelle der Baustellen. Der Wachmann hatte nix dagegen, also stellten wir uns hin, Xenia und ich kochten Älplermaccronen für alle und Roman baute die Bremsbacken der linken Vorderbremse aus, da das Rad auf den letzten Metern blockierte.

Mittwoch, 23.12.2009, 205 km

Weiter auf Piste gings hoch bis 3238 MüM. (Der aufmerksame Leser wird nun bemerken, dass ich in Lesotho vom „höchsten Punkt unserer Reise“ geschrieben habe. Da waren es 3232 MüM. Da lag ich also falsch, Sorry! Nun werden es in den nächsten Tagen sogar noch ein paar mehr…;-)) Ab dem Tunnel von Debre Sina gings dann auf guter Teerstrasse steil runter. Vor Kembolcha fanden wir mit dem „Tekle Hotel“ eine gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit. Wir können WC und Dusche benutzen und stehen im Hof.

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Donnerstag, 24.12.2009, 136 km

Auch heute gings viel hoch und runter. Die Strasse ist meist gut und so erreichten wir das „Lal Hotel“ in Woldia schon recht früh. Auch hier stehen wir im Hof und können Dusche und WC in einem Zimmer benützen. Allerdings wechseln wir das Zimmer dreimal, bis wir warm duschen UND spülen können… Abends geniessen wir das Essen im Restaurant und feiern mit Hugo und Jo Bescherung. Es gibt dann für die Erwachsenen eine lange Nacht (Marc und Roman werden einen rechten Kater haben…).

Freitag, 25.12.2009, 166 km

Bis Gashena fuhren wir heute viel Piste und Baustellenumleitungen. Dort verabschiedeten wir uns von den Franzosen (sie fahren in die Simien-Mountains und wir treffen uns dann in Gonder wieder). Unterwegs erreichten wir mit 3522 MüM einen weiteren Höhepunkt der Reise. Mit Almu und Roman machten wir uns dann auf den Weg nach Lalibela. Die kleine Piste windet sich erst steil runter, um dann langsam wieder auf 2500 hochzusteigen. Unterwegs treffen wir dann auch die ersten Steine werfenden Kinder. Wir haben aber Glück und sie treffen uns nicht. In Lalibela campen wir auf dem Parkplatz vom „Seven Olives Hotel“. Hier in Lalibela hats wiedermal richtig viele Touristen. Alle kommen her um die Felsenkirchen zu sehen. Wir entscheiden uns die Kirchen morgen und ohne Führer anzusehen. Im Restaurant (wo wir heute nur etwas trinken) ist grosses Festdinner mit einheimischer Musik und Tanz.

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Samstag, 26.12.2009

Heute schauten wir uns die Kirchen an. Erstaunlicherweise müssen wir uns gar nicht gross gegen die (zum Teil selbsternannten) Führer wehren. Nur der Eintrittspreis von 300 Birr (fast 30 CHF) schmerzt ziemlich. Das Ticket ist dann aber auch fünf Tage gültig (wer tut sich wohl das an?). Wir schauen am Morgen die erste Hälfte der elf Kirchen an und am Nachmittag die zweite Hälfte. Zum Schluss noch die berühmteste: Das viele rauf- und runterlaufen macht ganz schön Müde… Abends essen wir bei äthiopischer Musik und Tanz im Restaurant.

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Sonntag, 27.12.2009, 201 km

Heute sind wir gemütlich zur Hauptstrasse zurückgefahren. Steine werfende Kinder haben wir dabei noch keine gesehen. Die von vorgestern waren nicht da. Aber später auf der Hauptstrasse gabs dann einige Steinwürfe. Bis Mefas Mewcha gabs zum Glück nur einen Treffer: einen Stoffball auf die Windschutzscheibe, der Ball gehört jetzt mir! In Mefas gabs bei der Hotelsuche dann einen kleinen Zwischenfall mit einem Irren, einem Pflasterstein und ca. 200 Schaulustigen. Das Buschtaxi hat nun eine zerschrammte Heckscheibe. Ich trug dabei zum Glück nur eine Schramme davon. Also entschieden wir uns weiterzufahren und anderswo ein Hotel zu suchen. Eingangs Debre Tabor erwischte uns dann noch ein Stein und so hat mein Buschtaxi eine weitere Schramme abbekommen. Mit dem ganz neuen „Hibret Hotel“ fanden wir einen guten Platz für die Nacht. Xenia pflegte meinen Nacken und Roman kochte. Ich war so k.o. (und wütend), dass ich bald ins Bett ging.

Montag, 28.12.2009, 102 km

Auf der Strecke nach Bahir Dar gabs immer noch einige Baustellenumleitungen, aber auch schon viel mehr fertige Asphaltstücke. So waren wir bald da und nachdem wir uns beim „Ghion Hotel“ hingestellt haben, gingen wir in die Stadt spazieren. Beim Atm gabs erstmal Geld, im „Aberos Café“ Pizza und Dessert und auf dem Markt viel zu sehen.

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Dienstag, 29.12.2009

Ruhetag – Wir sind viel rumgesessen, haben Wäsche machen lassen (Laundry-Service vom Hotel), sind in der Stadt spaziert und haben im Restaurant zNacht gegessen. Zwei Südafrikaner (mit Landy), zwei Briten (auch mit Landy) und zwei Deutsche Motorradfahrer sind heute hier eingetroffen. Sie fahren alle nach Süden.

Mittwoch, 30.12.2009, 87 km

Da die Wäsche noch nicht fertig war, mussten wir sie in der Wäscherei abholen und abends noch zum trocknen aufhängen. Wir fuhren darum eher spät nach Gonder. Dort stellten wir uns bei der „Belegez Pension“ in den Hof. Armand und Martine (zwei Franzosen mit Landy auf dem Weg nach Süden) sind auch da und es gibt wieder viel zu quatschen. Unterwegs sahen wir den Traktor der Deutschen (die haben wir in Moyale letztmals gesehen) an einer Tankstelle stehen.

Donnerstag, 31.12.2009, 66 km

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Heute Morgen haben wir uns das Schloss von Gonder angesehen. Ganz schön gross. Später haben wir eingekauft und sind mit Armand und Martine nach Gorgora ins „TimKim Village“ gefahren. Dort trafen wir Marc, Clo, Hugo und Jo wieder. Ausserdem stehen Marcel und Caroline (mit Mitsubishi L300, www.elk-on-tour.ch) und Gianni und Sabrina (mit VW-Bulli, www.waltert2a.blogspot.com) hier. Sie fahren zusammen südwärts. Auch Claudia und ihre Mutter fahren mit ihrem HZJ75 nach Süden. Abends feiern wir Silvester/Neujahr mit einem tollen BBQ von Kim und Tim. Es wird ein langer Abend mit viel Gequatsche.

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Freitag, 01.10.2010

Ruhetag – Wir sitzen rum, quatschen, tauschen GPS-Daten aus und faulenzen.

Samstag, 02.01.2010

Noch ein Ruhetag – keiner mag schon weiterfahren. Also geht’s morgen zum Sudan.

Addis Abeba

geschrieben am um 21:40 von jonasinafrika

Samstag, 12.12.2009, 202 km

Gemütlich sind wir heute nach Addis Abeba gefahren. Die Strasse ist geteert und es hat kaum Schlaglöcher. Ab Mojo nahm der Verkehr stark zu und es begann auch zu regnen. In die Stadt rein zu fahren, war mal wieder etwas mühsam, aber mit nur einer „Ehrenrunde“ fanden wir „Wim’s Holland House“ dann doch. Hier stehen wir zentrumsnah und sicher. Da das Wetter feucht und kalt ist (findet sogar Wim) assen wir im Restaurant. Abends gingen wir bald schlafen, da es draussen einfach zu ungemütlich ist.

Sonntag, 13.12.2009

Ruhetag – Xenia macht Wäsche, die Kinder haben Schule, Marc repariert Schäden an seiner Wohnkabine, Almu, Roman und ich bloggen.

Montag, 14.12.2009

Heute Morgen sind Almu, Xenia, Marc, Roman und ich mit dem Santana rumgefahren. Erst zu einer Landy-Vertretung (Marc und Roman brauchen Ersatzteile) und dann zur Ägyptischen Botschaft. Dort waren wir etwas spät und darum gabs nur noch die Auskunft, was wir alles mitbringen sollten: Pass, Passfoto, Geldwechselbeleg auf den Nachnamen des Visaantragstellers lautend, das Ausgefüllte Formular und je 350 Birr (ca. 28 $ US). Also fuhren wir zurück zu Wim’s. Unterwegs verlor der Santana dann einen Bremsbelag und so liefen Xenia und ich zu Wim’s und der Rest suchte eine weitere Landy-Vertretung auf. Ich ging später zu „Vonall.com“, eine Metallwerkstatt eines Schweizers, um neue Halterungen für meine Zusatzscheinwerfer anfertigen zu lassen. Xenia machte Wäsche und las. Abends kam Omar (ein ägyptischer Motorradfahrer, den wir in Nairobi kennenlernten) an und wir gingen zusammen Pizza essen. Karim, ein Angestellter der ägypt. Botschaft, besuchte Omar dann noch und so ergab sich ein guter Kontakt zur Botschaft.

Dienstag, 15.12.1009

Und nochmals, diesmal mit den Geldwechselbelegen, zur Botschaft. Karim begrüsst uns herzlich und schlägt vor, abends in ein Äthiopisches Restaurant zu gehen. Wir nehmen gerne an und suchen auf dem Rückweg nochmals Landy-Teile. Nachmittags sitzen wir rum, quatschen mit zwei Südafrikanischen Motorradfahrern, welche neu eingetroffen sind und Xenia wäscht schon wieder… Abends gehen wir zu zehnt (Omar ist schon vorrausgefahren) per Taxi zum „Fasika National Restaurant“ und geniessen einen typisch Äthiopischen Abend mit Essen, Musik und Tanz. Wir werden alle von Karim eingeladen und bedanken uns natürlich überschwänglich.

Mittwoch, 16.12.2009

Jo, Clo, Xenia und ich haben Kopfschmerzen. So machen wir einen Ruhetag. Ich laufe zwischendurch zu Vonall um meine Lampenhalterungen abzuholen. Harald und Pierette aus der Schweiz kommen (sind mit Buschtaxi auf dem Heimweg). Da sie aber schon Mitte Januar zu Hause sein wollen, werden wir nicht zusammen fahren. Roman und Marc sind immer noch auf der Suche nach Landy-Teilen. Da sie so spät zurück kommen, gehen wir wieder zu Wim zum Pizzaessen. Es ist noch eine Party im Restaurant und so können wir bis um 2 Uhr nachts nicht schlafen…

Donnerstag, 17.12.2009

Harald und Pierette sind schon um 6 Uhr weitergefahren. Wir frühstücken gemütlich und dann geht Roman Landyteile suchen und ich suche eine Garage zum Differenzialöle wechseln. Die erste Toyotagarage aus der GPS-Karte will nur grosse Services machen und die zweite gibt’s nicht (mehr). Also suche ich etwas weiter und finde nahe beim Flughafen die offizielle Toyota-Vertretung von Addis. Dort werde ich freundlich empfangen und kann bei den Arbeiten dabei sein. So wecheln wir Diff.-Öle, schmieren ab und rotieren gleich noch die Räder. Anschliessend fuhr ich zur ägyptischen Botschaft um die Pässe zu holen und lade Karim für am Weekend zum Essen ein. Xenia hat inzwischen (was wohl?) wieder gewaschen. Abends kochen wir zusammen und gehen bald ins Bett. Es wird leider eine unruhige Nacht, da sich Xenia den Magen verdorben hat und alle halbe Stunde zum Klo muss.

Freitag, 18.12.2009

Xenia schläft den ganzen Tag. Ich tue auch nicht viel mehr… Mit Marc und Jo fahre ich mal noch in den Supermarkt zum einkaufen. Roman sucht immer noch Teile und später arbeitet er und Marc je an ihren Autos.

Samstag, 19.12.2009

Almu, Clo, Marc, Jo und Hugo gehen ins Museum. Xenia ist noch zu wenig fit, wäscht aber schon wieder… Roman und ich bloggen und arbeiten später an den Autos (Roman wechselt Diff-Öl und Federschäkel, ich wechsle nur den Luftfilter).

Sonntag, 20.12.2009

Einkaufstag – Wir rüsten uns für die Weiterfahrt. Am Nachmittag treffen Daina und Robin (die Lichtensteiner, welche wir in Botswana schon mal getroffen haben, www.2toubabu.blogspot.com) ein. Sie sind auch die Turkanaroute gefahren und es gibt viel zu quatschen.

Montag, 21.12.2009

Nochmals ein Einkaufstag. Wir kaufen letzte Vorräte für die kommende Strecke. Roman geht zum „Vonall“ um den leckenden Tank zu Schweissen. Abends feiern wir Abschied von Wim und es gibt eine lange Nacht mit viel Bier und Gequatsche. Morgen fahren wir nun endlich weiter Richtung Norden. Mal schauen, was für einen Platz wir für Weihnachten finden…