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Sudan

geschrieben am 27. Januar 2010 um 02:20 von jonasinafrika

Sonntag, 03.01.2010, 227 km

Nachdem wir uns von all den anderen Reisenden verabschiedet haben, sind wir heute einer kleinen Piste zur Hauptstrasse gefolgt. Danach gings auf meist guter Teerstrasse (ab und zu ist noch nicht asphaltiert, wird aber bald so weit sein) Richtung Sudan. Von der äthiopischen Hochebene gings weit runter zur Grenze. Da wir auf der kleinen Piste so viel Zeit verloren, mussten wir am Schluss pressieren mit der Ausreise. Wir haben alle nötigen Stempel bekommen, Geld gewechselt und sind dann über die Brücke in den Sudan eingereist. Hier gings weiter mit Papierkram. Wir mussten 13.75 S£ (sudanesische Pfund – ein CHF ist ca 2.3 S£) Gebühr fürs Auto bezahlen und lange warten. Da inzwischen das Registrationsbüro zu war, verschoben wir die Registrierung auf Khartoum und fuhren noch 25 km in die Nacht hinein. Wir fanden dank GPS einen schönen Bushcampplatz.

Montag, 04.01.2010, 255 km

Heute gings erstmal gemütlich nach Gedaref. Dort kauften wir ein, tauschten Geld und fuhren dann weiter zum Mount Abu Khudud. Da gibt’s einen schönen Bushcamp-Platz. Hugo holte seinen Sportbogen raus und so hatten wir viel Spass am Abend. Unterwegs begegneten uns ein paar Reiseautos. Leider hielt keiner an zum quatschen. Eines davon war ein rotes Luzerner Buschtaxi, kennt das jemand?

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Dienstag, 05.01.2010, 303 km

Roadtrip – Wir hatten über 300 km nach Khartoum zurück zu legen. Unterwegs sahen wir zwei Buschtaxis (ein dunkles – vermutlich blau – und ein weisses) aus Deutschland und trafen die Deutschen mit dem Traktor wiedermal. Im „Blue Nile Sailing Club“ quartierten wir uns ein und quatschten mit Jeanmarc (radelnder Franzose auf dem Weg nach Namibia) und Frank (radelnder Holländer auf dem Weg nach Kenia).

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Mittwoch, 06.01.2010

Sudan ist teuer – für die Registrierung mussten wir 105 S£/Person bezahlen – und lange anstehen… Nachmittags machten wir Wäsche und faulenzten. Abends sind die Deutschen mit dem Traktor eingetroffen. Sie werden aber morgen gleich weiterfahren.

Donnerstag, 07.01.2010

Wäsche machen und bloggen waren heute unsere Hauptbeschäftigungen.

Freitag, 08.01.2010

Die Franzosen und die Spanier sind mit den Kindern zum Lunapark und wir sind mit Roy (einem schottischen Backpacker) und Jean-Marc die tanzenden Derwische schauen gegangen. Schön, ist das noch keine reine Touristenattraktion, aber Xenia regte sich schon wieder über eine deutsche Reisegruppe auf (sind die immer so? – sagt doch die eine zur Kollegin „mit der Sonnenbrille und diesen Schuhen ist das aber nicht authentisch…“ – logisch, die machen das echt und für sich und nicht etwa um den Touristen als Fotomodel zu dienen!)

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Samstag, 09.01.2010

Die Franzosen und die Spanier sind heute Richtung Port Sudan losgefahren. Ich war im Internet (endlich wiedermal eine gute Leitung) und Xenia hat gewaschen.

Sonntag, 10.01.2010, 207 km

Fürs Einkaufen brauchten wir heute ziemlich lange (Stossverkehr und Suche nach guten Läden). Darum sind wir erst nach zwei aus der Stadt rausgefahren. Immer dem Nil entlang (man sieht ihn aber nicht) gings Nordwärts. Nach ca. 130 km sind wir dann auf eine kleine Sandpiste abgebogen. Bei den Tempeln von Nagaa bezahlten wir den Eintritt von 20 S£/Person und machten ein Bushcamp. Endlich wiedermal in der Wüste.

Montag, 11.01.2010, 137 km

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Am Morgen besichtigten wir heute die Tempel von Nagaa und den Löwentempel von Musawwarat. Hier sollten wir nochmals 20S£/Person abdrücken, aber nach langem Diskutieren gab sich der Kassier mit 10 S£ zufrieden (wir sollen es nur keinem weitersagen…). Nachher gings zurück zur Hauptstrasse, wo wir John, Amy, sowie Marcel und Familie (www.four4africa.de) trafen. Nach kurzem quatschen fuhren wir dann weiter zu den Pyramiden von Meroë. Hier stehen wir hinter den Pyramiden auf einem Hügel und können den Sonnenuntergang beobachten.

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Dienstag, 12.01.2010, 221 km

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Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, sind wir zu den Pyramiden runter und haben sie uns angeschaut. Ein paar Kameltreiber wollten uns zum Kamelritt überreden, aber sie akzeptierten das erste „Nein“ und liessen uns dann in Ruhe. Nachher sind wir auf der Teerstrasse weiter bis Atbara. Dort kauften wir Brot und Gemüse im Souk und fuhren dann über die neue Nilbrücke Richtung Westen. Inmitten der Wüste fanden wir dann einen schönen Platz für ein Bushcamp. So konnten wir wieder den klaren Sternenhimmel geniessen.

Mittwoch, 13.01.2010, 268 km

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Auf der neuen Teerstrasse gings weiter nach Merowe. Auch hier hats eine neue Brücke über den Nil. Wir besuchten die Ruinen der Tempelanlage von Jebel Barkal und fuhren nachher dem Nil entlang Richtung Dongola. Unterwegs zweigten wir in die Wüste ab fürs nächste Bushcamp.

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Donnerstag, 14.01.2010, 239 km

Weiter gings bis nach Dongola. Hier suchten wir erst die DHL-Filiale (bekamen unseren Brief dann auch promt) und gingen nachher ins „Hotel Almualim“, weil wir wiedermal eine Dusche wollten…

Freitag, 15.01.2010, 241 km

Die Nacht war schrecklich… Laute Musik von der Disco unter dem Hotelzimmer und Matratzen, die komplett durchgelegen sind, Da könnte man genauso gut in einer Hängematte schlafen. Also rasch Brot gekauft und raus aus der Stadt. Auch hier wieder auf bester Teerstrasse und über eine neue Nilbrücke. Entlang des Nils hats leider Millionen von kleinen Fliegen, so fahren wir ein paar km weg von Fluss, um ein einigermasses ruhiges Bushcamp zu haben.

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Samstag, 16.01.2010, 198 km

Die letzte Wüstenetappe im Sudan. Die Strasse ist bis Wadi Halfa gut und so kommen wir bald da an. Als wir auf der Suche nach dem Fährbüro durch den Ort fahren, sehen wir drei Weisse in einem Restaurant sitzen und uns winken. Also setzen wir uns zu ihnen und erfahren, dass Luca, der Italiener, sein Landy schon abgeschickt hat und nun auf die Mittwochsfähre wartet. Die zwei Deutschen warten, dass sie am Sonntag ihre Motorräder erhalten (Der Zoll ist heute zu), um nach Süden weiter zu fahren. Mazar Mahir lernen wir bei der Gruppe auch noch kennen. Er wird uns bei der Verschiffung helfen. Abends fahren wir etwas dem Bahngeleise entlang in die Wüste und machen hinter ein paar Hügeln ein Bushcamp. Die Deutschen mit dem Traktor sind auch hier im Ort und werden mit uns nach Assuan fahren (und der Traktor mit unserem Buschtaxi).

Sonntag, 17.01.2010

Ruhetag – Wir sitzen den ganzen Tag in der Wüste rum und tun nix.

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Montag, 18.01.2010

Heute bucht Mazar unsere Kabine und dafür braucht er unsere Pässe. Also fahren wir in den Ort und treffen ihn mit Luca zusammen im gleichen Restaurant. Wir quatschen lange und fahren abends wieder zu unserem Platz in der Wüste zurück.

Dienstag, 19.01.2010

Wir möchten wissen, wie der Schiffstransport genau abläuft und fahren darum nochmal in den Ort. Heute ist richtig was los. Die Fähre ist angekommen und darum ist ganz Halfa voller Menschen. Wir treffen Luca und Mazar inmitten vieler Reisender im Restaurant. So gibt es einen kurzweiligen Nachmittag. Wir füllen erste Formulare aus und quatschen viel mit den anderen Reisenden. Es sind einige Backpacker und ein paar Overlandreisende. Darunter zwei spanische Frauen, die mit einem Renault Espace nach Kapstadt wollen (www.afrikatxakanam.blogspot.com), Stefan, ein deutscher Motorradfahrer (www.fernwehge.de), Isa und Hugo, zwei englische Landcruiserfahrer (HZJ 105, www.hugois.ontheroad.to/capetown) und zwei Polen (auch mit Landcruiser, allerdings J80). Wir sind froh, nicht in eines der Hotels zu müssen und fahren darum abends wieder raus in die Wüste.

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Mittwoch, 20.01.2010

Pünktlich um elf waren wir heute wieder im Ort. Da sich Mazar erst um zwölf blicken liess, konnten wir nochmals viel mit den anderen Reisenden quatschen. Dann gings zum Hafen, wo wir Pässe abstempeln liessen, und im Empfangsgebäude rumsassen. Irgendwann konnte ich dann das Auto neben den Traktor der Deutschen auf dem Lastkahn stellen. Ich schloss alles und ging dann den anderen nach zum Passagierschiff. Xenia erwartete mich in der Kabine und wir gingen zu den Luca’s aufs Oberdeck. Es dauerte dann noch eine Weile, bis das Schiff um ca. 18.00 Uhr losfuhr. Im Fährpreis ist ein Essen enthalten, und so gingen wir nach Sonnenuntergang in den Diningroom zum zNacht. Um Zehn gingen wir in die Kabine und sahen gerade noch die Tempel von Abu Simbel vorbei ziehen.

Für den Schiffstransport und Mazars Hilfe mit der Organisation dazu bezahlten wir fast 500 $ US. Mal schauen, ob der Lastkahn mit den Fahrzeugen wirklich am Samstag in Assuan ankommt und was wir mit der berüchtigten ägyptischen Bürokratie alles zu tun haben…

Äthiopien - der Norden

geschrieben am 9. Januar 2010 um 21:40 von jonasinafrika

Fotoalbum Äthiopien ist online und Album Kenia hat neue Bilder erhalten!

Dienstag, 22.12.2009, 167 km

Heute sind wir doch endlich von Addis weggekommen. Ein kurzer Stop beim Atm, eine Stunde warten auf die anderen bei der Tankstelle und wir verliessen Addis um Mittag Richtung Nordosten. Auf mehr oder weniger guter Teerstrasse gings immer höher in die Berge.

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Immer häufiger gabs Pisten und Umleitungen. Als wir 3000 MüM erreichten (und es eindunkelte) suchten wir einen Platz zum Campen und fanden eine kleine Piste, welche von der Strasse zu einem gestauten Bach führte: die Wassertankstelle der Baustellen. Der Wachmann hatte nix dagegen, also stellten wir uns hin, Xenia und ich kochten Älplermaccronen für alle und Roman baute die Bremsbacken der linken Vorderbremse aus, da das Rad auf den letzten Metern blockierte.

Mittwoch, 23.12.2009, 205 km

Weiter auf Piste gings hoch bis 3238 MüM. (Der aufmerksame Leser wird nun bemerken, dass ich in Lesotho vom „höchsten Punkt unserer Reise“ geschrieben habe. Da waren es 3232 MüM. Da lag ich also falsch, Sorry! Nun werden es in den nächsten Tagen sogar noch ein paar mehr…;-)) Ab dem Tunnel von Debre Sina gings dann auf guter Teerstrasse steil runter. Vor Kembolcha fanden wir mit dem „Tekle Hotel“ eine gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit. Wir können WC und Dusche benutzen und stehen im Hof.

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Donnerstag, 24.12.2009, 136 km

Auch heute gings viel hoch und runter. Die Strasse ist meist gut und so erreichten wir das „Lal Hotel“ in Woldia schon recht früh. Auch hier stehen wir im Hof und können Dusche und WC in einem Zimmer benützen. Allerdings wechseln wir das Zimmer dreimal, bis wir warm duschen UND spülen können… Abends geniessen wir das Essen im Restaurant und feiern mit Hugo und Jo Bescherung. Es gibt dann für die Erwachsenen eine lange Nacht (Marc und Roman werden einen rechten Kater haben…).

Freitag, 25.12.2009, 166 km

Bis Gashena fuhren wir heute viel Piste und Baustellenumleitungen. Dort verabschiedeten wir uns von den Franzosen (sie fahren in die Simien-Mountains und wir treffen uns dann in Gonder wieder). Unterwegs erreichten wir mit 3522 MüM einen weiteren Höhepunkt der Reise. Mit Almu und Roman machten wir uns dann auf den Weg nach Lalibela. Die kleine Piste windet sich erst steil runter, um dann langsam wieder auf 2500 hochzusteigen. Unterwegs treffen wir dann auch die ersten Steine werfenden Kinder. Wir haben aber Glück und sie treffen uns nicht. In Lalibela campen wir auf dem Parkplatz vom „Seven Olives Hotel“. Hier in Lalibela hats wiedermal richtig viele Touristen. Alle kommen her um die Felsenkirchen zu sehen. Wir entscheiden uns die Kirchen morgen und ohne Führer anzusehen. Im Restaurant (wo wir heute nur etwas trinken) ist grosses Festdinner mit einheimischer Musik und Tanz.

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Samstag, 26.12.2009

Heute schauten wir uns die Kirchen an. Erstaunlicherweise müssen wir uns gar nicht gross gegen die (zum Teil selbsternannten) Führer wehren. Nur der Eintrittspreis von 300 Birr (fast 30 CHF) schmerzt ziemlich. Das Ticket ist dann aber auch fünf Tage gültig (wer tut sich wohl das an?). Wir schauen am Morgen die erste Hälfte der elf Kirchen an und am Nachmittag die zweite Hälfte. Zum Schluss noch die berühmteste: Das viele rauf- und runterlaufen macht ganz schön Müde… Abends essen wir bei äthiopischer Musik und Tanz im Restaurant.

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Sonntag, 27.12.2009, 201 km

Heute sind wir gemütlich zur Hauptstrasse zurückgefahren. Steine werfende Kinder haben wir dabei noch keine gesehen. Die von vorgestern waren nicht da. Aber später auf der Hauptstrasse gabs dann einige Steinwürfe. Bis Mefas Mewcha gabs zum Glück nur einen Treffer: einen Stoffball auf die Windschutzscheibe, der Ball gehört jetzt mir! In Mefas gabs bei der Hotelsuche dann einen kleinen Zwischenfall mit einem Irren, einem Pflasterstein und ca. 200 Schaulustigen. Das Buschtaxi hat nun eine zerschrammte Heckscheibe. Ich trug dabei zum Glück nur eine Schramme davon. Also entschieden wir uns weiterzufahren und anderswo ein Hotel zu suchen. Eingangs Debre Tabor erwischte uns dann noch ein Stein und so hat mein Buschtaxi eine weitere Schramme abbekommen. Mit dem ganz neuen „Hibret Hotel“ fanden wir einen guten Platz für die Nacht. Xenia pflegte meinen Nacken und Roman kochte. Ich war so k.o. (und wütend), dass ich bald ins Bett ging.

Montag, 28.12.2009, 102 km

Auf der Strecke nach Bahir Dar gabs immer noch einige Baustellenumleitungen, aber auch schon viel mehr fertige Asphaltstücke. So waren wir bald da und nachdem wir uns beim „Ghion Hotel“ hingestellt haben, gingen wir in die Stadt spazieren. Beim Atm gabs erstmal Geld, im „Aberos Café“ Pizza und Dessert und auf dem Markt viel zu sehen.

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Dienstag, 29.12.2009

Ruhetag – Wir sind viel rumgesessen, haben Wäsche machen lassen (Laundry-Service vom Hotel), sind in der Stadt spaziert und haben im Restaurant zNacht gegessen. Zwei Südafrikaner (mit Landy), zwei Briten (auch mit Landy) und zwei Deutsche Motorradfahrer sind heute hier eingetroffen. Sie fahren alle nach Süden.

Mittwoch, 30.12.2009, 87 km

Da die Wäsche noch nicht fertig war, mussten wir sie in der Wäscherei abholen und abends noch zum trocknen aufhängen. Wir fuhren darum eher spät nach Gonder. Dort stellten wir uns bei der „Belegez Pension“ in den Hof. Armand und Martine (zwei Franzosen mit Landy auf dem Weg nach Süden) sind auch da und es gibt wieder viel zu quatschen. Unterwegs sahen wir den Traktor der Deutschen (die haben wir in Moyale letztmals gesehen) an einer Tankstelle stehen.

Donnerstag, 31.12.2009, 66 km

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Heute Morgen haben wir uns das Schloss von Gonder angesehen. Ganz schön gross. Später haben wir eingekauft und sind mit Armand und Martine nach Gorgora ins „TimKim Village“ gefahren. Dort trafen wir Marc, Clo, Hugo und Jo wieder. Ausserdem stehen Marcel und Caroline (mit Mitsubishi L300, www.elk-on-tour.ch) und Gianni und Sabrina (mit VW-Bulli, www.waltert2a.blogspot.com) hier. Sie fahren zusammen südwärts. Auch Claudia und ihre Mutter fahren mit ihrem HZJ75 nach Süden. Abends feiern wir Silvester/Neujahr mit einem tollen BBQ von Kim und Tim. Es wird ein langer Abend mit viel Gequatsche.

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Freitag, 01.10.2010

Ruhetag – Wir sitzen rum, quatschen, tauschen GPS-Daten aus und faulenzen.

Samstag, 02.01.2010

Noch ein Ruhetag – keiner mag schon weiterfahren. Also geht’s morgen zum Sudan.

Addis Abeba

geschrieben am um 21:40 von jonasinafrika

Samstag, 12.12.2009, 202 km

Gemütlich sind wir heute nach Addis Abeba gefahren. Die Strasse ist geteert und es hat kaum Schlaglöcher. Ab Mojo nahm der Verkehr stark zu und es begann auch zu regnen. In die Stadt rein zu fahren, war mal wieder etwas mühsam, aber mit nur einer „Ehrenrunde“ fanden wir „Wim’s Holland House“ dann doch. Hier stehen wir zentrumsnah und sicher. Da das Wetter feucht und kalt ist (findet sogar Wim) assen wir im Restaurant. Abends gingen wir bald schlafen, da es draussen einfach zu ungemütlich ist.

Sonntag, 13.12.2009

Ruhetag – Xenia macht Wäsche, die Kinder haben Schule, Marc repariert Schäden an seiner Wohnkabine, Almu, Roman und ich bloggen.

Montag, 14.12.2009

Heute Morgen sind Almu, Xenia, Marc, Roman und ich mit dem Santana rumgefahren. Erst zu einer Landy-Vertretung (Marc und Roman brauchen Ersatzteile) und dann zur Ägyptischen Botschaft. Dort waren wir etwas spät und darum gabs nur noch die Auskunft, was wir alles mitbringen sollten: Pass, Passfoto, Geldwechselbeleg auf den Nachnamen des Visaantragstellers lautend, das Ausgefüllte Formular und je 350 Birr (ca. 28 $ US). Also fuhren wir zurück zu Wim’s. Unterwegs verlor der Santana dann einen Bremsbelag und so liefen Xenia und ich zu Wim’s und der Rest suchte eine weitere Landy-Vertretung auf. Ich ging später zu „Vonall.com“, eine Metallwerkstatt eines Schweizers, um neue Halterungen für meine Zusatzscheinwerfer anfertigen zu lassen. Xenia machte Wäsche und las. Abends kam Omar (ein ägyptischer Motorradfahrer, den wir in Nairobi kennenlernten) an und wir gingen zusammen Pizza essen. Karim, ein Angestellter der ägypt. Botschaft, besuchte Omar dann noch und so ergab sich ein guter Kontakt zur Botschaft.

Dienstag, 15.12.1009

Und nochmals, diesmal mit den Geldwechselbelegen, zur Botschaft. Karim begrüsst uns herzlich und schlägt vor, abends in ein Äthiopisches Restaurant zu gehen. Wir nehmen gerne an und suchen auf dem Rückweg nochmals Landy-Teile. Nachmittags sitzen wir rum, quatschen mit zwei Südafrikanischen Motorradfahrern, welche neu eingetroffen sind und Xenia wäscht schon wieder… Abends gehen wir zu zehnt (Omar ist schon vorrausgefahren) per Taxi zum „Fasika National Restaurant“ und geniessen einen typisch Äthiopischen Abend mit Essen, Musik und Tanz. Wir werden alle von Karim eingeladen und bedanken uns natürlich überschwänglich.

Mittwoch, 16.12.2009

Jo, Clo, Xenia und ich haben Kopfschmerzen. So machen wir einen Ruhetag. Ich laufe zwischendurch zu Vonall um meine Lampenhalterungen abzuholen. Harald und Pierette aus der Schweiz kommen (sind mit Buschtaxi auf dem Heimweg). Da sie aber schon Mitte Januar zu Hause sein wollen, werden wir nicht zusammen fahren. Roman und Marc sind immer noch auf der Suche nach Landy-Teilen. Da sie so spät zurück kommen, gehen wir wieder zu Wim zum Pizzaessen. Es ist noch eine Party im Restaurant und so können wir bis um 2 Uhr nachts nicht schlafen…

Donnerstag, 17.12.2009

Harald und Pierette sind schon um 6 Uhr weitergefahren. Wir frühstücken gemütlich und dann geht Roman Landyteile suchen und ich suche eine Garage zum Differenzialöle wechseln. Die erste Toyotagarage aus der GPS-Karte will nur grosse Services machen und die zweite gibt’s nicht (mehr). Also suche ich etwas weiter und finde nahe beim Flughafen die offizielle Toyota-Vertretung von Addis. Dort werde ich freundlich empfangen und kann bei den Arbeiten dabei sein. So wecheln wir Diff.-Öle, schmieren ab und rotieren gleich noch die Räder. Anschliessend fuhr ich zur ägyptischen Botschaft um die Pässe zu holen und lade Karim für am Weekend zum Essen ein. Xenia hat inzwischen (was wohl?) wieder gewaschen. Abends kochen wir zusammen und gehen bald ins Bett. Es wird leider eine unruhige Nacht, da sich Xenia den Magen verdorben hat und alle halbe Stunde zum Klo muss.

Freitag, 18.12.2009

Xenia schläft den ganzen Tag. Ich tue auch nicht viel mehr… Mit Marc und Jo fahre ich mal noch in den Supermarkt zum einkaufen. Roman sucht immer noch Teile und später arbeitet er und Marc je an ihren Autos.

Samstag, 19.12.2009

Almu, Clo, Marc, Jo und Hugo gehen ins Museum. Xenia ist noch zu wenig fit, wäscht aber schon wieder… Roman und ich bloggen und arbeiten später an den Autos (Roman wechselt Diff-Öl und Federschäkel, ich wechsle nur den Luftfilter).

Sonntag, 20.12.2009

Einkaufstag – Wir rüsten uns für die Weiterfahrt. Am Nachmittag treffen Daina und Robin (die Lichtensteiner, welche wir in Botswana schon mal getroffen haben, www.2toubabu.blogspot.com) ein. Sie sind auch die Turkanaroute gefahren und es gibt viel zu quatschen.

Montag, 21.12.2009

Nochmals ein Einkaufstag. Wir kaufen letzte Vorräte für die kommende Strecke. Roman geht zum „Vonall“ um den leckenden Tank zu Schweissen. Abends feiern wir Abschied von Wim und es gibt eine lange Nacht mit viel Bier und Gequatsche. Morgen fahren wir nun endlich weiter Richtung Norden. Mal schauen, was für einen Platz wir für Weihnachten finden…

Endlich in Äthiopien

geschrieben am um 21:40 von jonasinafrika

Weiterhin sind die Internetleitungen sehr schlecht. darum gibt hier wenig Fotos. Mehr Fotos folgen im Äthiopienalbum (siehe Link bei den Fotoalben)

Freitag, 04.12.2009, 157 km

Am Morgen besuchten uns Leute aus einem nahen Dorf und Adriano gab ihnen etwas Motoröl für ihre Wasserpumpe. Wir fuhren dann auf der nun vom Regen schlammigen Piste weiter nach Turbi. Dort kamen wir auf die berüchtigte Piste von Marsabit nach Moyale. Dank dem Regen war das Wellblech nicht ganz so böse, aber unsere Autos rutschten ganz schön rum. 20 km vor Moyale ist beim Santana dann auch noch ein Federschäkel gebrochen und es gab wieder Reparaturpause. Roman improvisierte einen Schäkel aus der Halterung der Anhängerkupplung (hat fast den gleichen Lochabstand).

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In Moyale schauten wir uns den Camping vom „Kenya Wildlife Service“ an, aber die 15 $ US pro Person waren uns zu teuer. Also rasch zur Grenze, welche erstaunlich einfach zu passieren war. Auf äthiopischer Seite fuhren wir zum „Bekele Molla Hotel“, wo wir billig stehen können. Abends lud uns Roman zum Essen ein, weil er ein schlechtes Gewissen hatte, dass wir immer auf ihn warten mussten. Wir sind nun einfach froh, dass wir die einwöchige Irrfahrt durch den Norden Kenias gut überstanden und hinter uns haben. Und dass muss schliesslich gefeiert werden, also gehen wir alle ins Restaurant.

Samstag, 05.12.2009

Ruhetag – Alle müssen sich von den Strapazen der vergangenen Woche erholen und wir arbeiten an den Autos. Nun hats auch mich erwischt: Eine Halterung der Zusatzscheinwerfer hat der Rüttelei nicht standgehalten und so muss die Lampe erst mal entfernt werden, bis Ersatz gefunden ist. Eletra und Adriano sind heute schon Richtung Addis aufgebrochen.

Sonntag, 06.12.2009

Noch ein Ruhetag – Einige gehen einkaufen, andere machen Wäsche. Sonst sitzen wir rum und tun nicht viel…

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Montag, 07.12.2009, 222 km

In der Stadt haben wir heute die Deutschen mit dem Traktor und Anhänger (die hatten wir in der Äthiopischen Botschaft in Nairobi schon mal gesehen) getroffen. Sie lebten zwei Jahre in Kenia und wollen nun heimfahren. Wir haben Geld getauscht, getankt und eingekauft und sind dann bis Yavello weiter gefahren. Hier stehen wir im Hof des „Hawi Hotel“.

Dienstag, 08.12.2009, 292 km

Ein weiterer Tag auf der Teerstrasse von der Grenze bis Addis – es hat nur wenige Schlaglöcher und so können wir die Aussicht geniessen. Es geht schliesslich durchs Äthiopische Hochland. In Awasa (Hawassa) suchen wir das „Adenium Guest House“. Wir treffen dabei auf Thomas und Petra mit ihren Kindern, bei denen wir im Garten stehen dürfen. Das „Adenium“ gibt’s nicht mehr!

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Mittwoch, 09.12.2009, 87 km

Ein weiteres Mal kommt Roman mit einer schlechten Botschaft: Eine Bremsscheibe am Santana ist kaputt. Also erst mal eine Garage suchen. Während die Bremse auseinandergebaut wird, fahren Marc und ich in die Stadt zum Geld holen und einkaufen. Zurück bei der Garage lassen wir unsere Autos waschen und warten auf die abgedrehte Bremsscheibe und die neuen Beläge. Abends um halb sechs starten wir dann doch noch zum Lake Langano. Im Dunkeln stellen wir uns auf den „Karkaro Camp“, kochen und gehen bald ins Bett.

Donnerstag, 10.12.2009

Ruhetag am See – Zwischen „Schulalltag“ (im schönsten Schulzimmer der Welt) fischt Hugo unermüdlich und steckt damit auch Vater, Schwester und Roman an. So gibt’s abends sogar Fisch zum zNacht.

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Freitag, 11.12.2009

Noch ein Ruhetag – Wir geniessen den See und die Männer arbeiten an den Laptops.

Frohe Festtage!

geschrieben am 21. Dezember 2009 um 15:20 von jonasinafrika

Wir wünschen allen Lesern schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Wir freuen uns weiterhin auf Kommentare, Emails und SMS und freuen uns Euch bald wieder zu sehen. (Wir planen so Ende März/Anfang April in der Schweiz zu sein.)


Liebe Grüsse aus Addis Abeba

Xenia und Jonas

Nach Äthiopien – und zurück nach Kenia

geschrieben am 19. Dezember 2009 um 14:40 von jonasinafrika

Dienstag, 01.12.1009, 157 km

Zu früh gefreut – Wir sind bis ins erste Dorf in Äthiopien gekommen, und der Polizist wollte uns nach Durchsicht der Pässe auch weiterlassen, aber dann kam uns ein Auto der Gesundheitsbehörde entgegen und stoppte uns. Es herrsche Cholera-Epidemie und es dürfe niemand hier durch… Also zurück nach Kenia und überlegen wie es nun weiter gehen soll. Pater Florian (der deutsche Missionar in Ileret) half uns dann mit Wasser (unsere Vorräte gehen zur Neige) und gab uns Infos zu den Pisten nach Moyale (das ist nun der einzige offene Grenzübergang nach Äthiopien).

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Später fuhren wir dann alles zurück was wir gestern hergefahren sind. In Darate gabs eine kurze Rast und weiter gings Richtung North Horr. Nach 157 km dann der grosse Schreck: Romans Santana steht plötzlich total schief auf der Piste – Die U-Eisen der Verbindung Achse – Blattfeder hinten links sind gebrochen! Also entscheiden wir, gleich hier an der Piste ein Buschcamp zu machen und den Santana zu reparieren. Zum Glück hat Roman passende Ersatzteile dabei (er hat die Eisen erst vor kurzem ersetzt und die Alten als Ersatz mitgenommen…). Noch vor Mitternacht steht der Santana wieder gerade und Almu und Roman müssen nicht auf dem aufgebockten Auto schlafen.

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Mittwoch, 02.12.2009, 73 km

Am Morgen bemerkt Roman, dass ein Bolzen der Blattfederaufnahme hinten rechts gebrochen ist. Mit einer langen und dicken Schraube wird er ersetzt. Hoffentlich hält diese… Weiter geht’s dann nach North Horr. Die Pisten sind immer noch recht schlammig und holprig. Unterwegs plötzlich wieder Aufregung. Nach einer dicken Ölspur stoppen wir den vor uns fahrenden Santana und schauen uns seinen Unterboden an. Das Öl war zum Glück von einem anderen Fahrzeug, aber Romans Zusatztank leckte. Da er fast leer ist, kommt nur ein wenig Diesel raus und wir können bald weiterfahren. In North Horr gehen wir zur Kath. Mission, wo es eine gute Werkstatt hat. Nach einer Weile wird sogar ein passender Bolzen gefunden. Also campen wir gleich bei der Mission (wo wir Dusche und WC benutzen dürfen) und der Santana wird wieder repariert. Inzwischen macht sich die böse Rüttelei der schlechten Pisten auch an anderen Fahrzeugen bemerkbar. Adrianos Dachträger bricht an verschiedenen Stellen und wird mit Spanngurten zusammengehalten. Wir können in der Mission auch gleich Diesel kaufen, so dass wir sicher bis Moyale kommen sollten. Den „Henry the Swiss“ (betreibt in Marsabit eine Farm/Lodge) haben wir hier auch getroffen, wir werden seine Einladung aber nicht annehmen können, da wir auf direktem Weg nach Moyale wollen.

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Donnerstag, 03.12.2009, 208 km

Als wir heute losfuhren, fing es gerade an zu stürmen und wir landeten im Sandsturm. Am Rand der „Chalbi-Desert“ ging es über einige Dünen und Marc’s 130-er Defender blieb prompt auf einer hängen. Da es mir zu viel Sand in der Luft hatte (es stürmte immer noch) fuhr ich um ihn rum um seiner Seilwinde als Anker zu dienen. So mussten wir nicht schaufeln und konnten rasch weiter fahren. In Kalacha wollten wir eigentlich Wasser auffüllen (hier solls eine gute Quelle geben), aber es war uns zu teuer. Moyale werden wir auch so noch erreichen. Auf wunderschöner Strecke gings dann über die Huri-Hills bis Forole. Dort bogen wir ab, um der Grenze entlang nach Moyale zu fahren. Mitten im Busch gabs dann wieder ein Bushcamp. Morgen sollten wir nun Moyale und somit Äthiopien endlich erreichen.

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Zum Lake Turkana

geschrieben am 17. Dezember 2009 um 14:00 von jonasinafrika

Montag, 23.11.2009, 332 km

Xenia fühlte sich heute immer noch nicht so recht fit, aber wir sind trotzdem bis nach Maralal gefahren. In Nairobi haben wir uns von allen anderen Reisenden und von Chris verabschiedet, Geld geholt und aufgetankt. Dann gings auf der schönen Strasse hoch übers Rift Valley. Bis Rumuruti war die Strasse geteert (allerdings ab Gilgil mit einigen Schlaglöchern), dann folgten viele Kilometer Piste. Den Äquator haben wir dabei auch überquert.

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In Nyahururu entschieden wir, gleich bis Maralal weiter zu fahren. Das gab dann allerdings einen langen Fahrtag. Wir waren froh, als wir im „Yare Camel Club“ die Spanier, die Franzosen und ein Italienisches Pärchen (mit neuem Defender auch auf dem Weg nach Addis Abeba – sie machen Transafrika in Etappen) trafen. Ab morgen fahren wir also zusammen. Später trafen auch noch Tina und Lutz (mit Buschtaxi auf dem Weg nach Kapstadt – www.bushtracks.de) ein. So gabs viel zu quatschen. Abends sassen wir noch ein bisschen mit dem Nachtwächter (ein Samburu in traditioneller Kleidung) zusammen und haben weitergequatscht.

Dienstag, 24.11.2009, 146 km

Da wir dachten, es gebe heute eine kurze Etappe (NUR 150 km) starteten wir erst um elf. Die Italiener probierten in der Zeit Ausreisestempel zu kriegen, weil sie diese noch nicht haben. Die Piste war dann unerwartet schwierig, und so brauchten wir bis zum Eindunkeln, um den „Lekuka Camping“ in South Horr zu erreichen.

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Mittwoch, 25.11.2009, 91 km

Und weiter auf teils schwieriger Piste bis an den Turkanasee. Es geht viel über blanke Felsen und grobe Lavafelder. Wir werden ganz schön durchgeschüttelt. In Loiyangalani schauen wir erst den „Palm Shade Camp“ an, aber der Preis ist uns zu hoch, so entscheiden wir uns für die „El Molo Lodge“. Hier zahlen wir weniger und können sogar den Pool benutzen. Ein Einheimischer beliefert uns mit Brot und Chapatis, so müssen wir nicht mal ins Dorf.

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Donnerstag, 26.11.2009

Ruhetag – Wir sitzen im Schatten, liegen am Pool und spielen mit Jo und Hugo (die Kids der Franzosen). Adriano und Eletra (die Italiener) probieren auch hier Stempel zur Ausreise zu erhalten, klappt aber nicht.

Kenia019

Freitag, 27.11.2009, 149 km

Mit zwei Passagieren (bei Marc und bei Roman) fahren wir alles der Küste nach zum Gate des „Sibiloi NP“. Die Piste ist besser, hat aber immer noch schwierige Stellen. Beim Gate wollen wir die 20 $ US pro Person Eintritt nicht bezahlen und machen erstmal ein Bushcamp vor dem Park.

Samstag, 28.11.2009, 108 km

Heute haben wir einen Umweg um den Park gesucht. Wir haben verschiedene Landkarten verglichen, aber die erste Piste nach Norden nicht gefunden. Also fuhren wir etwas weiter Richtung North Horr bis wir eine „Piste“ (ab und zu sah man Reifenspuren im Sand) fanden die nach Norden führt. Der sind wir bis zum (in tracks4africa markierten) „Korka-Village“ gefolgt. Von dort haben wir uns querfeldein nach Norden durch die Wüste gekämpft.

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Es gab viele tiefe (trockene) Flussläufe und einige Dünen zu queren. Ramon (der Santana), Marc (der 130-er Landy) und auch Adriano (der neue Defender) mussten mehrfach geborgen werden. Wozu hat man den Sandbleche, Schaufeln, Sandmatten und Bergegurte im Auto? Auch die Seilwinde von Marc kam zum Einsatz. Ich bin ganz froh, brauchte ich nie solche Hilfe (einzig die „Sandblechstrasse“ bei einer weichen Dünenauffahrt nahm ich in Anspruch). Marc’s 130-er ist etwas zu lang und er hat sich einige kleine Schäden an der Kabine geholt. So gab es dann 3 km vor der nächsten Piste mitten in den Dünen ein schönes Bushcamp.

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Sonntag, 29.11.2009, 72 km

Und weiter gings querfeldein zur Piste nach Derate. Nach einem letzten tiefen Flussbett haben wir diese dann erreicht und so gings etwas rascher (Durchschnittsgeschwindigkeit 15 km/h statt 8 km/h) weiter. Nach der Mittagsrast fings massiv an zu regnen und so kam was kommen musste: Marc steckte auch noch im Schlamm fest. Wieder Schaufeln, Sandbleche legen und Seilwinde an den Toyo anhängen, und frei war er. Etwas später das Ganze nochmals, diesmal durfte aber Adriano’s Defender als Fixpunkt für den schweren 130-er Landy herhalten. Lange fuhren wir dann durch teils tiefe Wasserläufe, bis wir die Militärstation von Darate erreichten, wo wir campten. Mit dem Schlamm hat es bei meinem Buschtaxi je ein Steinchen in die Abdeckung der Bremsscheiben gedrückt (gab ein hässliches Schleifgeräusch, aber sonst nicht schlimm…), so musste ich rasch die Vorderräder abnehmen, um die Steinchen zu entfernen.

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Montag, 30.11.2009, 87 km

Heute gings, auf meist recht guter Piste, alles der Parkgrenze entlang. Roman hatte zwar nach 5 km einen Plattfuss, aber der Reifen war schnell gewechselt und wir fuhren bald weiter nach Ileret. Hier stehen wir mitten im Areal der Militärstation. Hoffentlich ist die Soldatenstube nicht zu laut. Roman repariert mit Hilfe von Marc den Anlasser des Santana, da wir ihn heute öfters mal anschieben mussten. Morgen wollen wir dann über die Grenze nach Äthiopien.

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Zum Lake Turkana

geschrieben am 16. Dezember 2009 um 13:40 von jonasinafrika


Da die Internetverbindung so schlecht ist, gibts noch keine Fotos. Ich probiere die Bilder nun laufend zu ergänzen. Alle Bilder sind im Album “Kenia” zu finden.


Montag, 23.11.2009, 332 km
Xenia fühlte sich heute immer noch nicht so recht fit, aber wir sind trotzdem bis nach Maralal gefahren. In Nairobi haben wir uns von allen anderen Reisenden und von Chris verabschiedet, Geld geholt und aufgetankt. Dann gings auf der schönen Strasse hoch übers Rift Valley. Bis Rumuruti war die Strasse geteert (allerdings ab Gilgil mit einigen Schlaglöchern), dann folgten viele Kilometer Piste. Den Äquator haben wir dabei auch überquert.

In Nyahururu entschieden wir, gleich bis Maralal weiter zu fahren. Das gab dann allerdings einen langen Fahrtag. Wir waren froh, als wir im „Yare Camel Club“ die Spanier, die Franzosen und ein Italienisches Pärchen (mit neuem Defender auch auf dem Weg nach Addis Abeba – sie machen Transafrika in Etappen) trafen. Ab morgen fahren wir also zusammen. Später trafen auch noch Tina und Lutz (mit Buschtaxi auf dem Weg nach Kapstadt – www.bushtracks.de) ein. So gabs viel zu quatschen. Abends sassen wir noch ein bisschen mit dem Nachtwächter (ein Samburu in traditioneller Kleidung) zusammen und haben weitergequatscht.
Dienstag, 24.11.2009, 146 km
Da wir dachten, es gebe heute eine kurze Etappe (NUR 150 km) starteten wir erst um elf. Die Italiener probierten in der Zeit Ausreisestempel zu kriegen, weil sie diese noch nicht haben. Die Piste war dann unerwartet schwierig, und so brauchten wir bis zum Eindunkeln, um den „Lekuka Camping“ in South Horr zu erreichen.

Mittwoch, 25.11.2009, 91 km
Und weiter auf teils schwieriger Piste bis an den Turkanasee. Es geht viel über blanke Felsen und grobe Lavafelder. Wir werden ganz schön durchgeschüttelt. In Loiyangalani schauen wir erst den „Palm Shade Camp“ an, aber der Preis ist uns zu hoch, so entscheiden wir uns für die „El Molo Lodge“. Hier zahlen wir weniger und können sogar den Pool benutzen. Ein Einheimischer beliefert uns mit Brot und Chapatis, so müssen wir nicht mal ins Dorf.

Donnerstag, 26.11.2009
Ruhetag – Wir sitzen im Schatten, liegen am Pool und spielen mit Jo und Hugo (die Kids der Franzosen). Adriano und Eletra (die Italiener) probieren auch hier Stempel zur Ausreise zu erhalten, klappt aber nicht.

Freitag, 27.11.2009, 149 km
Mit zwei Passagieren (bei Marc und bei Roman) fahren wir alles der Küste nach zum Gate des „Sibiloi NP“. Die Piste ist besser, hat aber immer noch schwierige Stellen. Beim Gate wollen wir die 20 $ US pro Person Eintritt nicht bezahlen und machen erstmal ein Bushcamp vor dem Park.
Samstag, 28.11.2009, 108 km
Heute haben wir einen Umweg um den Park gesucht. Wir haben verschiedene Landkarten verglichen, aber die erste Piste nach Norden nicht gefunden. Also fuhren wir etwas weiter Richtung North Horr bis wir eine „Piste“ (ab und zu sah man Reifenspuren im Sand) fanden die nach Norden führt. Der sind wir bis zum (in tracks4africa markierten) „Korka-Village“ gefolgt. Von dort haben wir uns querfeldein nach Norden durch die Wüste gekämpft.

Es gab viele tiefe (trockene) Flussläufe und einige Dünen zu queren. Ramon (der Santana), Marc (der 130-er Landy) und auch Adriano (der neue Defender) mussten mehrfach geborgen werden. Wozu hat man den Sandbleche, Schaufeln, Sandmatten und Bergegurte im Auto? Auch die Seilwinde von Marc kam zum Einsatz. Ich bin ganz froh, brauchte ich nie solche Hilfe (einzig die „Sandblechstrasse“ bei einer weichen Dünenauffahrt nahm ich in Anspruch). Marc’s 130-er ist etwas zu lang und er hat sich einige kleine Schäden an der Kabine geholt. So gab es dann 3 km vor der nächsten Piste mitten in den Dünen ein schönes Bushcamp.

Sonntag, 29.11.2009, 72 km
Und weiter gings querfeldein zur Piste nach Derate. Nach einem letzten tiefen Flussbett haben wir diese dann erreicht und so gings etwas rascher (Durchschnittsgeschwindigkeit 15 km/h statt 8 km/h) weiter. Nach der Mittagsrast fings massiv an zu regnen und so kam was kommen musste: Marc steckte auch noch im Schlamm fest. Wieder Schaufeln, Sandbleche legen und Seilwinde an den Toyo anhängen, und frei war er. Etwas später das Ganze nochmals, diesmal durfte aber Adriano’s Defender als Fixpunkt für den schweren 130-er Landy herhalten. Lange fuhren wir dann durch teils tiefe Wasserläufe, bis wir die Militärstation von Darate erreichten, wo wir campten. Mit dem Schlamm hat es bei meinem Buschtaxi je ein Steinchen in die Abdeckung der Bremsscheiben gedrückt (gab ein hässliches Schleifgeräusch, aber sonst nicht schlimm…), so musste ich rasch die Vorderräder abnehmen, um die Steinchen zu entfernen.

Montag, 30.11.2009, 87 km
Heute gings, auf meist recht guter Piste, alles der Parkgrenze entlang. Roman hatte zwar nach 5 km einen Plattfuss, aber der Reifen war schnell gewechselt und wir fuhren bald weiter nach Ileret. Hier stehen wir mitten im Areal der Militärstation. Hoffentlich ist die Soldatenstube nicht zu laut. Roman repariert mit Hilfe von Marc den Anlasser des Santana, da wir ihn heute öfters mal anschieben mussten. Morgen wollen wir dann über die Grenze nach Äthiopien.

Nairobi – Xenia hat wieder Malaria

geschrieben am 14. Dezember 2009 um 13:00 von jonasinafrika

Dienstag, 17.11.2009, 364 km

Nachdem wir den Kilimanjaro bewundert haben, fuhren wir über Arusha zur Grenze nach Kenia. Die Strasse hat recht viele Schlaglöcher und einige Baustellenumleitungen. Auf der Tansanischen Seite gabs ein paar Schlepper, aber in Kenia war alles ruhig. Kenia kämpft wohl erfolgreich dagegen an. Wir bezahlten 40 $ US Roadtax und konnten schon bald weiterfahren. Auch hier hats einige Baustellenumleitungen, aber wir kommen gut voran. Die „Jungle Junction“ (kurz JJ) in Nairobi ist bald erreicht und es gibt ein freudiges Wiedersehen mit Almu und Roman (http://www.buba-seina.blogspot.com/), mit denen wir in Zentralafrika zusammen gefahren sind. Ausserdem treffen wir hier sehr viele andere Reisende: Gerhard und Micha (die haben wir im Caprivizipfel schon getroffen), Markus der deutsche Motorradfahrer (http://www.beyond-horizons.net/), eine französische Familie (http://www.les4oooo.fr/), Hanna und Andy aus der Schweiz (http://www.hannaundandy.ch/), ein Pärchen mit einem roten Landcruiser J45 aus dem Oman, ein britisches Pärchen mit Landy, Omar aus Ägypten mit Motorrad, Zitoum, ein franz. Motorradfahrer und natürlich Chris (der deutsche Chef der JJ) mit seinem Team. Abends bestellten wir (Spanier, Franzosen und wir zwei) beim Chinesen Nachtessen und es wurde ein lustiger Abend.

Mittwoch, 18.11.2009

Nachdem wir gestern Abend viele Infos zu den Visas von Äthiopien und dem Sudan bekommen haben, fangen wir heute gleich mit Visa-Shopping an. Per Taxi gings zur Äthiopischen Botschaft. Kopien von Carnet, Int. Führerausweis, Pass und 2 Passfotos hatten wir dabei. Da sie keine Barzahlung wollen, mussten wir dann per Taxi zur Bank und die je 1660 Kenia Shilling (KSh) einzahlen und mit der Quittung zurück zur Botschaft. Dann warteten wir ca. 2 Stunden und konnten die Pässe mit Visa drin gleich mitnehmen. Abends quatschten wir viel mit den anderen Reisenden.

Donnerstag, 19.11.2009

Heute gingen wir gleich zur Sudan Botschaft, um das Visa zu beantragen. Eigentlich sollten wir ein Empfehlungsschreiben unserer Botschaft mitbringen. Wir erklärten, dass es etwas schwierig sei für Xenia zur deutschen und für mich zur Schweizer Botschaft zu gehen, und so meinte die Frau am Schalter „also gebt mir die Unterlagen und das Geld und kommt morgen wieder“. Wir gaben Passkopien, Passfotos, unseren Brief und die zwei Anträge mit je 4000 KSh ab und gingen zurück in die JJ. Da liegen so einige Reisende flach (Grippe, Malaria und anderes). Wir beschliessen mit den les4oooo.fr und den Spaniern zusammen weiterzufahren. Da sie aber morgen schon losfahren, müssen wir nun rasch die Ausreise erledigen (an der Grenze beim Turkanasee gibt’s keinen Grenzposten, also holen wir die Stempel hier in Nairobi).

Freitag, 20.11.2009

Behördenmarathon – Am Morgen zum Customs (Carnet abstempeln), um zwei zur Sudanbotschaft (Pässe mit Visa holen) und damit zur Immigration (den Ausreisestempel für nächsten Donnerstag holen). Im Laufe des Tages geht es Xenia immer schlechter und als wir wieder in der JJ sind, ist klar: Malaria. Genau wie vor 10 Monaten in Ghana. Diesmal warten wir nicht auf den Arztbefund, sondern Xenia nimmt sofort Coartem (unser Malaria-Standby-Medi) ein. Damit sie eine ruhigere Nacht hat (mit WC in der Nähe) buchen wir für sie ein Bett im Haus. So kann sie sich gleich hinlegen und am Abend geht es ihr schon besser. Nun werden wir den anderen halt erst am Montag oder am Dienstag nachfahren können. Sie haben aber versprochen auf uns zu warten (Handyverbindung klappt tiptop).

Samstag, 21.11.2009

Ruhetag – Ich mache Wäsche und Xenia schläft.

Sonntag, 22.11.2009

Ruhetag – Xenia geht es schon viel besser (sie mag schon vom Essen reden und hat guten Appetit). Ich mache Wäsche und gehe Vorräte für die Strecke nach Äthiopien einkaufen.

Nairobi – Xenia hat wieder Malaria

geschrieben am um 13:00 von jonasinafrika

Dienstag, 17.11.2009, 364 km

Nachdem wir den Kilimanjaro bewundert haben, fuhren wir über Arusha zur Grenze nach Kenia. Die Strasse hat recht viele Schlaglöcher und einige Baustellenumleitungen. Auf der Tansanischen Seite gabs ein paar Schlepper, aber in Kenia war alles ruhig. Kenia kämpft wohl erfolgreich dagegen an. Wir bezahlten 40 $ US Roadtax und konnten schon bald weiterfahren. Auch hier hats einige Baustellenumleitungen, aber wir kommen gut voran. Die „Jungle Junction“ (kurz JJ) in Nairobi ist bald erreicht und es gibt ein freudiges Wiedersehen mit Almu und Roman (http://www.buba-seina.blogspot.com/), mit denen wir in Zentralafrika zusammen gefahren sind. Ausserdem treffen wir hier sehr viele andere Reisende: Gerhard und Micha (die haben wir im Caprivizipfel schon getroffen), Markus der deutsche Motorradfahrer (http://www.beyond-horizons.net/), eine französische Familie (http://www.les4oooo.fr/), Hanna und Andy aus der Schweiz (http://www.hannaundandy.ch/), ein Pärchen mit einem roten Landcruiser J45 aus dem Oman, ein britisches Pärchen mit Landy, Omar aus Ägypten mit Motorrad, Zitoum, ein franz. Motorradfahrer und natürlich Chris (der deutsche Chef der JJ) mit seinem Team. Abends bestellten wir (Spanier, Franzosen und wir zwei) beim Chinesen Nachtessen und es wurde ein lustiger Abend.

Mittwoch, 18.11.2009

Nachdem wir gestern Abend viele Infos zu den Visas von Äthiopien und dem Sudan bekommen haben, fangen wir heute gleich mit Visa-Shopping an. Per Taxi gings zur Äthiopischen Botschaft. Kopien von Carnet, Int. Führerausweis, Pass und 2 Passfotos hatten wir dabei. Da sie keine Barzahlung wollen, mussten wir dann per Taxi zur Bank und die je 1660 Kenia Shilling (KSh) einzahlen und mit der Quittung zurück zur Botschaft. Dann warteten wir ca. 2 Stunden und konnten die Pässe mit Visa drin gleich mitnehmen. Abends quatschten wir viel mit den anderen Reisenden.

Donnerstag, 19.11.2009

Heute gingen wir gleich zur Sudan Botschaft, um das Visa zu beantragen. Eigentlich sollten wir ein Empfehlungsschreiben unserer Botschaft mitbringen. Wir erklärten, dass es etwas schwierig sei für Xenia zur deutschen und für mich zur Schweizer Botschaft zu gehen, und so meinte die Frau am Schalter „also gebt mir die Unterlagen und das Geld und kommt morgen wieder“. Wir gaben Passkopien, Passfotos, unseren Brief und die zwei Anträge mit je 4000 KSh ab und gingen zurück in die JJ. Da liegen so einige Reisende flach (Grippe, Malaria und anderes). Wir beschliessen mit den les4oooo.fr und den Spaniern zusammen weiterzufahren. Da sie aber morgen schon losfahren, müssen wir nun rasch die Ausreise erledigen (an der Grenze beim Turkanasee gibt’s keinen Grenzposten, also holen wir die Stempel hier in Nairobi).

Freitag, 20.11.2009

Behördenmarathon – Am Morgen zum Customs (Carnet abstempeln), um zwei zur Sudanbotschaft (Pässe mit Visa holen) und damit zur Immigration (den Ausreisestempel für nächsten Donnerstag holen). Im Laufe des Tages geht es Xenia immer schlechter und als wir wieder in der JJ sind, ist klar: Malaria. Genau wie vor 10 Monaten in Ghana. Diesmal warten wir nicht auf den Arztbefund, sondern Xenia nimmt sofort Coartem (unser Malaria-Standby-Medi) ein. Damit sie eine ruhigere Nacht hat (mit WC in der Nähe) buchen wir für sie ein Bett im Haus. So kann sie sich gleich hinlegen und am Abend geht es ihr schon besser. Nun werden wir den anderen halt erst am Montag oder am Dienstag nachfahren können. Sie haben aber versprochen auf uns zu warten (Handyverbindung klappt tiptop).

Samstag, 21.11.2009

Ruhetag – Ich mache Wäsche und Xenia schläft.

Sonntag, 22.11.2009

Ruhetag – Xenia geht es schon viel besser (sie mag schon vom Essen reden und hat guten Appetit). Ich mache Wäsche und gehe Vorräte für die Strecke nach Äthiopien einkaufen.